Engagiert für Senioren
03.01.2012 – Azubis lernen bei Kursana die Altenpflege
Text: Anette Bergermann
Bild: Kursana
Prien. „Qualifizierte Mitarbeiter in der Seniorenpflege zu finden, ist heutzutage fast ein Kunststück! Darum sind wir sehr froh, dass wir auch in diesem Jahr wieder die Chance haben, junge und vielversprechende Mitarbeiter selbst auszubilden. Und unsere drei neuen Azubis machen sich schon jetzt gut“, davon ist Kursana-Direktor Ralf Menze überzeugt.
Anfang September sind die drei „Neuen“, die 17-jährige Natalia Oberst, Susanne Thomas, 26, und die älteste im Bunde, Claudia Sinzinger, die bereits Berufserfahrung als Schwestern- und Pflegehelferin vorweisen kann, in der Kursana Residenz gestartet. Da Susanne Thomas bereits eine abgeschlossene Ausbildung als Heilerzieherin vorweisen kann, wird sie bereits nach einem Jahr fertig sein, die anderen beiden nach drei Jahren.
Motiviert sind alle drei, die sehr anspruchsvolle und umfassende Ausbildung zu meistern, um das gemeinsame Ziel „Senioren so fachkundig wie möglich, dass oft recht beschwerliche Leben zu erleichtern“ zu erreichen.
Das theoretische Rüstzeug erhalten die drei Kursana-Azubis dafür in der Theresa von Avila-Schule in Griesstätt, einer Einrichtung der Caritas. In der Residenz sind die Pflegedienst- und Stationsleitung, sowie auf jeder Station eine Praxisanleiterin an ihrer Seite, geben Hilfestellung, überwachen und prüfen „Denn die fachliche Begleitung hier bei uns in der Praxis ist das A & O“, so Menze.
Auf die Drei wartet ein anspruchsvolles Ausbildungsprogramm. Das Berufsbild der Altenpflegerin ist vielschichtig. Es geht um den alten Menschen in seiner Ganzheit, um Körper und Seele. Der Lehrplan der Schule enthält so auch selbstverständlich Fächer wie Anatomie, Psychologie, Pflege, Kommunikation und Aktivierung. Die Ausbildung wird durch Praktika bei ambulanten Diensten und im Krankenhaus komplettiert.
Das Pflege-Know-How erhalten die drei Azubis in der praktischen Ausbildung in der Residenz: Körperpflege, Ernährung des alten Menschen, Unterstützung der körperlichen – und geistigen – Mobilität, Behandlungspflege nach ärztlicher Verordnung, Sicherung der Pflegequalität, all das lernen die Auszubildenden im täglichen Umgang mit ihren Schützlingen. „Sicher, ein Tag in der Pflege ist anspruchsvoll“, gibt auch Claudia Sinzinger unumwunden zu. „Aber ich bereue meine Berufswahl keinesfalls. Die Altenpflege ist eine Zukunftsbranche! Der Bedarf an ausgebildeten Fachkräften ist jetzt schon groß und er wird, angesichts des demografischen Wandels noch größer werden. Zudem sind die Karrierechancen in der Pflege wirklich toll! Ich kann mich z.B. zur Wohnbereichs- oder zur Pflegedienstleiterin weiterbilden lassen, später auch selbst eine Einrichtung leiten. Und die Freude an dieser Arbeit, die werd ich garantiert nicht verlieren.“
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