Dementenbetreuung – zunehmende Bedeutung im Pflegealltag
Die häufigsten psychischen Alterserkrankungen sind die Demenzen. Derzeit leiden in Deutschland etwa 1,2 Millionen Menschen an mittelschwer und schwer ausgeprägten Demenzerkrankungen. Bis zum Jahr 2030 wird sich nach Einschätzung von Experten die Zahl auf etwa 2,5 Millionen erhöhen.
Das individuelle Risiko, an einer Demenz zu erkranken, hängt stark von der Lebenserwartung ab. Die Wahrscheinlichkeit, nach Vollendung des 65. Lebensjahres an einer Demenz zu erkranken, beträgt für Männer 16 %, für Frauen aufgrund ihrer höheren Lebenserwartung hingegen 34,5 %. Die Häufigkeit von Demenzen steigt mit dem Alter steil an. Bei den über 65-Jährigen verdoppelt sich die Anzahl der demenziellen Syndrome etwa alle fünf Jahre. Bei den über 90-Jährigen ist nahezu die Hälfte von Symptomen einer Demenz betroffen.
Die Pflege und Betreuung dieser Bevölkerungsgruppe stellt spezifische Anforderungen an die Fachkompetenz der Pflegekräfte und des gesamten therapeutischen Teams sowie an die Gestaltung und Ausstattung des Wohnumfelds. Diese Anforderungen werden in den Kursana Domizilen umgesetzt.

