Berichte & Reportagen

Betreten und naschen gewünscht
Erntezeit im Kursana Domizil Weißwasser :: mehr

Unser Pflegekonzept

  • Alle Pflegestufen
  • Kurz- und Langzeitpflege
  • qualifizierte Mitarbeiter
  • kompetente Betreuung

Haus der Woche

Kursana-Haus der Woche

Lernen Sie hier unsere Standorte näher kennen, heute das Haus in
:: Hamburg - Billstedt

Die Kursana Domizile bieten Betreuung und Pflege in einer gemütlichen Wohnatmosphäre. In komfortabel ausgestatteten Einzel- und Doppelzimmern werden die Bewohner individuell gepflegt und umsorgt. :: mehr
In der Kursana Residenz erwartet die Bewohner unabhängiges
und komfortables Wohnen im Appartement mit zahlreichen Serviceleistungen inklusive. Bei Bedarf können auch Pflegedienstleistungen in Anspruch genommen werden. :: mehr
In der Kursana Villa genießen die Bewohner Premium-Wohnen
und Komfortpflege in einem stilvollen Gründerzeit-Ambiente.
Eine maßgeschneiderte Rundum-Betreuung und ein erstklassiger Service suchen ihresgleichen. :: mehr

Multiple Sklerose

Multiple Sklerose ist eine chronische Erkrankung des zentralen Nervensystems, die das Gehirn, Rückenmark und die Sehnerven betrifft. Durch eine Entzündung bestimmter Teile im Nervensystem kann es zu Symptomen wie Seh- und Gefühlsstörungen oder auch Lähmungen kommen. Anzeichen und der Verlauf dieser Nervenerkrankung können sehr individuell sein, so dass kein klarer Krankheitsverlauf aufgezeigt werden kann.

Krankheitsbild Multiple Sklerose

Es handelt sich bei Multiple Sklerose um eine Autoimmunerkrankung. Die Abwehrzellen des Körpers richten sich gegen körpereigene Strukturen und das Immunsystem greift vermutlich die Hüllen der Nervenfasern an, was zu einer Entzündung im Zentralnervensystem führt. Durch die zerstörten Nervenfasern wird die Weiterleitung der Nervenimpulse beeinträchtigt, was zu  entsprechenden neurologischen Ausfällen führt.

Häufige Symptome sind beispielsweise der Verlust von Muskelkoordination, eingeschränktes Sehvermögen und Taubheit. Multiple Sklerose kann unter Umständen nur sehr schwer diagnostiziert werden, da die Symptome Tage bis Monate anhalten können und vermeintlich zufällig auftreten. Genauso schnell wie sie gekommen sind, können sie auch wieder verschwinden und beim nächsten Krankheitsausbruch, einen sogenannten Schub, mit völlig anderen Symptomen auftreten.

 

Welche Ursachen zu einer Multiple Sklerose Erkrankung führen, konnte bisher noch nicht vollends geklärt werden. Es gibt jedoch gewisse Faktoren, die Auslösen für Multiple Sklerose sein können:

  • Entzündung im Immunsystem
  • Vererbung von genetischem Immundefekt
  • Ethnische Zugehörigkeit
  • Infektionen wie Humanen Herpesvirus-6 (HHV-6), Humanen Endogenen Retrovirus (HERV) oder Epstein-Barr Virus (EBV)
  • Geschlecht (es erkranken mehr Frauen als Männer)

Eine Kombination aus den verschiedenen Faktoren kann zudem einen Ausbruch der Krankheit fördern.

Therapiemaßnahmen bei Multiple Sklerose

Es gibt eine Reihe von Medikamenten und anderen Therapiemaßnahmen, die das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen können. Bislang ist Multiple Sklerose trotz allem nicht heilbar.

Ziel von therapeutischen Maßnahmen bei Multiple Sklerose ist, dass die Schübe vermieden, die Beschwerden eines Schubes gelindert und bleibende Behinderungen vermieden werden. Um das zu erreichen, gibt es verschiedene therapeutische Ansätze, die vom Arzt initiiert werden können. Darunter zählen entsprechende Medikamente, Physiotherapie (Training der motorischen Fähigkeiten), Ergotherapie und auch Psychotherapie (Ablenkung vom Alltag, Selbsthilfegruppen).

Bei den Therapieansätzen kann in drei Formen unterschieden werden:

Therapie bei einem aktuellen Schub

In dieser Therapiemaßnahme sollen die Symptome des aktuellen Schubes bekämpft und die Prozesse des Immunsystems positiv beeinflusst werden.

Symptomatische Therapie

Nach einem Schub bleiben eventuelle Beeinträchtigungen zurück beispielsweise Spastiken, Sehstörungen oder auch Depressionen. Zur Behandlung dieser Symptome eignen sich physiotherapeutische, logopädische, ergotherapeutische, psychotherapeutische, medikamentöse und operative Maßnahmen. So lässt sich z. B. mittels des Bobath-Konzepts die Muskulatur und Bewegungskoordination aktivieren.

Langzeit- oder Basistherapie

Langfristig soll die Häufigkeit und Dauer der Schübe gesenkt werden, dazu sind neben einer Änderung der bisherigen Lebensführung entsprechende Medikamente nötig, die das Immunsystem regulieren. Im Idealfall führt diese Therapie zu einem Leben ohne Schübe.

Eine medizinische Behandlung ist bei allen drei Therapieformen möglich.

 

Teilen