Regina Kuhn hat Freude am Singen und andere Sangesfreudige um sich gescharrt
Berlin-Landsberger Tor. Und genau deshalb hat die 85-Jährige, im Betreuten Wohnen bei Kursana vor etwa einem Jahr einen Chor gegründet. „Während meiner Schulzeit war ich immer im Chor und kurz bevor ich ins Betreute Wohnen gekommen bin, hatte ich mich einem Chor in Altglienicke angeschlossen“, erzählt die Seniorin. Sie wollte gern weiterhin singen. Doch leider gab es hier keine Möglichkeit. Also habe sie es eben selber in die Hand genommen, Sangesfreudige zusammenzubekommen.
Eine ausgebildete Chorleiterin sei sie zwar nicht. Doch es gehe ja mehr darum, in der Gemeinschaft Freude am Singen zu haben. Ganz abgesehen davon, dass das auch gesund sei.
Etwa 10 Damen und zwei Herren haben sich der Gruppe angeschlossen und proben gemeinsam einmal pro Woche, immer am Freitag für eine Stunde. Das Repertoire umfasst die bekanntesten deutschen Volkslieder, Weihnachtslieder und mal etwas zum Schunkeln. Für die Textsicherheit bekommt jeder Sänger eine Mappe.
Aktuell wird a cappella gesungen. Doch Kuhn hofft auf Verstärkung durch einen Gitarre- oder Akkordeonspieler. Deshalb hat sie einen Aufruf im Kursana-Hauskurier gestartet. Dort lädt sie auch zu einer "Schnupperstunde" ein. Denn Singen ist bekanntermaßen auch ansteckend.
Aufgetreten sind die Sänger bisher noch nicht. Doch für die kommende Adventszeit plant die Chorleiterin, auf den Wohnbereichen in der Pflege gemeinsam mit den Bewohnern Weihnachtslieder zu singen. Bis dahin übt die Gruppe noch fleißig.
Zur Übersicht