16.09.2025
Kompott der Erinnerungen
Mitten in der Apfel-Erntezeit machen die Seniorinnen und Senioren im Kursana Domizil Bitterfeld das, was sie schon immer im Spätsommer und Herbst getan haben: Kompott kochen.
Bitterfeld. Während man heutzutage fast jedes Obst das ganze Jahr über kaufen kann, kamen früher Früchte im Winter meist nur als Kompott auf den Tisch. Das Einwecken diente der Vorratshaltung und war eine wichtige Strategie, um die dunkle Jahreszeit vitaminreich zu überbrücken. Früher eine Notwendigkeit, heute ein geselliger Spaß: In fröhlicher Runde haben die Bewohnerinnen und Bewohner Äpfel zu Kompott verarbeitet.
Während sie eifrig schälten und schnippelten, tauschten sie Erinnerungen aus. Sie erzählten von ihren Gärten, von alten Apfelsorten, Familienrezepten und den Früchten ihrer harten Arbeit. Wie früher ging ihnen das Äpfelschneiden immer noch leicht von der Hand, vielleicht ein wenig langsamer. Apfel um Apfel wanderte in den Topf und mit jeder Frucht stieg die Vorfreude: Nicht auf den Winter – der Kompott wurde gleich am nächsten Tag verputzt.
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