Auch die Mitarbeiter freuten sich über den Besuch vom Erzgebirgsduo "De Hutzenbossen". Foto: Gregor Lorenz

 
03.09.2025

Jubiläum: Bestens behütet seit 20 Jahren

Das Kursana Domizil Zwickau wurde 20. Direktorin Jacqueline Günther lud die Oberbürgermeisterin Constance Arndt sowie Dienstleister und Freunde des Hauses ein, um gemeinsam mit den Mitarbeitern und Bewohnern das Jubiläum zu feiern.

Zwickau. Sie ist eine der Frauen der ersten Stunde: Bärbel Müller (62). Im Herbst 2005 fand sie im Kursana Domizil ihr neues berufliches Zuhause. Heute, 20 Jahre später, ist es das noch immer. „Ich arbeite gern mit Menschen“, bringt es die Zwickauerin auf den Punkt. In unserer schnelllebigen Zeit findet sie berufliches Angekommensein so wichtig. „Das ist gut fürs Wohlbefinden und beeinflusst natürlich auch positiv die Arbeit mit den Bewohnern.“ Kontinuität und Behütetsein waren dann auch die oft genannten Schlagwörter bei der Feierstunde im Domizil. Direktorin Jacqueline Günther bedankte sich bei Mitarbeitern und Dienstleistern, die seit zwei Jahrzehnten das Haus in der Arndtstraße zu einer festen Größe in der Pflegelandschaft der Stadt gemacht haben.  

Mittags ließen die Bewohnerinnen und Bewohner und ihre Angehörigen bei strahlendem Sonnenschein Luftballons gen Himmel steigen. Daran hingen kleine Zettel mit der Botschaft, dass das Domizil 20 Jahre alt wird. Wer Ballons findet, wird um „Post“ für die Seniorinnen und Senioren gebeten. „Eine wunderschöne Aktion“, lobt Brigitte Thalwitzer. Ihr Mann lebt seit wenigen Monaten im Domizil. „Es beruhigt mich, wie ich sehe, wie liebevoll er hier betreut wird“, lobt die Ehefrau.

Nachdem die Luftballons auf die Reise geschickt wurden, sorgte das populäre Erzgebirgs-Volksmusikduo „De Hutzenbossen“ für Stimmung. Viele sangen die Lieder Zeile für Zeile mit, klatschten und zogen mit einer Polonaise durch das Domizil. „Es ist uns eine Herzensangelegenheit hier zu spielen“, meint Musiker Andreas „Andi“ Tiede. „Die Eltern und Schwiegereltern sind auch über 80 Jahre alt“, erzählt der Erzgebirger. „Meine Geschwister und ich kümmern uns sehr um sie. So haben wir also einen guten Draht zur älteren Generation und können uns bestens in sie hineinversetzen.“ Auch Sohn Jonas bewies beim Showprogramm, dass er mit seinem Gesang Generationen verbinden kann. Nach der Volksmusik präsentierte die Line Dance Gruppe „Team Spirit Line Dancer“ aus Chemnitz eine abwechslungsreiche Tanzshow.

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