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Ihre individuell gestalteten Weihnachtskugeln macht Eva Scholz (88) auch gelegentlich einer lieb gewonnenen Pflegerin oder einer Mitbewohnerin zum Geschenk. ©Kursana

 
01.12.2017

„Ich mache anderen gern eine Freude“

Mit den selbst gebastelten Christbaumkugeln von Bewohnerin Eva Scholz (88) erstrahlt die Kursana Residenz Hamburg in weihnachtlichem Glanz.

Wenn der Herbst beginnt, ist Eva Scholz in ihrem Element: Dann verwandelt die 88-Jährige ihr Appartement in der Kursana Residenz Hamburg in eine Kreativwerkstatt und zaubert aus Kunststoffkugeln, Zierbändern, Perlen und jeder Menge Strass-Dekorsteinen kleine weihnachtliche Kunstwerke. Ihre selbst gebastelten Christbaumkugeln schmücken den großen Tannenbaum im Restaurant der Senioreneinrichtung genauso wie das Adventsgesteck an der Rezeption. „Es ist schön zu sehen, wie die Mitbewohner bei den Mahlzeiten innehalten und den Baum bewundern“, sagt Eva Scholz. „Ich war schon immer ein Mensch, der anderen gern eine Freude macht.“
Mit ihren vier Kindern hat die Wahl-Hamburgerin früher viel gebastelt, doch dann geriet das Hobby für viele Jahre in Vergessenheit. Als ihr Mann vor fünf Jahren erkrankte, begann Eva Scholz mit Aquarellmalerei und fand vor allem beim konzentrierten, akkuraten Zeichnen fernöstlicher Mandalas Entspannung. Vor vier Jahren zog das Paar noch gemeinsam in die Seniorenresidenz ein, doch bereits nach einem Vierteljahr wurde Eva Scholz Witwe. Das Gestalten von aufwendigen Briefkarten verschaffte ihr in der schweren Zeit Ablenkung. Auch der Kontakt zu Mitbewohnerinnen im Kreativkreis, wo gemeinsam gestrickt, gestickt und gebastelt wird, tat Eva Scholz gut. Durch eine Bastelsendung im Fernsehen wurde sie zum Gestalten von Christbaumkugeln inspiriert. „In meiner Familie ging es Weihnachten immer sehr festlich zu, da gehörte das gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern genauso wie der prunkvoll geschmückte Christbaum immer dazu.“
Rund drei Stunden dauert es, bis sie eine der bruchsicheren Kunststoffkugeln mit Farben, Banderolen und allerlei Glitzer verziert hat, erzählt Eva Scholz. „In den letzten Jahren sind meine Augen schlechter geworden und die Hände beginnen manchmal zu zittern. Mandalas könnte ich heute nicht mehr zeichnen“, sagt sie. „Aber diese Kugeln bekomme ich immer noch ganz akkurat hin. Dabei fallen mir die Ideen nur so zu. Und wenn ich andere damit erfreuen kann, macht mich das auch ein bisschen stolz.“    

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