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Damit im neuen Zuhause alles stimmt, haben Waltraud (82) und Gerd Schoppe (84) aus der Kursana Residenz Hamburg den Lebensalltag in verschiedenen Senioreneinrichtungen intensiv unter die Lupe genommen. ©Kursana

 
28.05.2018

So gelingt der Umzug in eine Senioreneinrichtung

Waltraud und Gerd Schoppe haben sich frühzeitig damit beschäftigt, wie sie im Alter leben möchten. In ihrem Appartement in der Kursana Residenz Hamburg fühlt sich das Ehepaar „mitten im Leben“.

Den Bungalow in Halstenbek, den sie 1987 bezogen haben, gestalteten sie von Anfang an seniorengerecht. Hier wollten Waltraud (82) und Gerd Schoppe (84) ihr Alter genießen – und doch hatte das Ehepaar frühzeitig einen „Plan B“ in der Tasche.  „Schon mit Mitte 60 haben wir damit begonnen, `Tage der offenen Tür´ in Senioreneinrichtungen zu besuchen“, erzählt Waltraud Schoppe. „Damals war das Alter gefühlt noch weit weg, aber ich war neugierig darauf zu erfahren, wie das Lebensgefühl beim betreuten Wohnen ist. Für uns zählt vor allem das menschliche Miteinander. Wir haben schnell gemerkt, dass es da große Unterschiede in den Häusern gibt.“

Rund ein Dutzend Senioreneinrichtungen im Hamburger Raum nahmen die begeisterten Wanderer, Chorsänger und Tänzer unter die Lupe: Die Schoppes verglichen das Freizeit- und Kulturangebot und kamen mit Bewohnern ins Gespräch. Ansprechende Einrichtungen besuchten sie mehrfach, um verschiedene Appartements besichtigen zu können, beim Essen die Küche des Hauses kennenzulernen und vor allem die Stimmung vor Ort einzufangen. „Die Kursana Residenz Hamburg war unser Favorit, weil es ein offenes Haus ist und eine lockere Atmosphäre herrscht“, sagt Waltraud Schoppe. „Hier haben wir dann den Hauskurier abonniert und fortan als Externe an besonderen Veranstaltungen  unter anderem dem Muschelessen 2017 teilgenommen.“

Bereits 2010 ließ sich das Paar auf die Warteliste setzen. 2014, nachdem sich Gerd Schoppe zwei Operationen unterziehen musste und einen Schlaganfall erlitt, wurden die Gedankenspiele für einen Umzug konkreter. „Ich habe mich zwar wieder gut erholt und mir für die Gartenarbeit Unterstützung geholt“, erzählt der ehemalige leitende Angestellte bei Unilever. „Dennoch empfand ich die Verpflichtungen rund um unser Haus als zunehmend belastend.“ Nachdem das Paar 2016 beim „Probewohnen“ eine Urlaubswoche im Gästeappartement verbracht hatte, fiel die Entscheidung. Danach wurde alles in Ruhe organisiert, und die Tochter half dabei, überflüssigen Hausstand als Spende an die Flüchtlingshilfe weiterzugeben. Nach dem Verkauf ihres Hauses bezogen die Schoppes im Mai 2017 ein geräumiges Zwei-Zimmer-Appartement in der Residenz.

„Man muss früh genug kommen, um die Annehmlichkeiten im Haus nutzen zu können und sich einzubringen“, sagt die ehemalige kaufmännische Angestellte, die mittlerweile den Hauskurier der Residenz Korrektur liest. Das Ehepaar nimmt an fast allen Sport- und Gedächtnistraining-Angeboten genauso wie am „Tango Argentino“-Tanzkurs teil, verpasst keine Chorprobe und  ist bei etlichen Ausflügen dabei. Gerd Schoppe geht regelmäßig im hauseigenen Pool schwimmen. Beide haben zu den Fachärzten, die regelmäßig im Haus ihre Sprechstunde abhalten, gewechselt. Das Paar isst mittags im Restaurant der Residenz und bekommt derzeit nur durch eine Reinigungshilfe und einen Fensterputzer Unterstützung. Beiden gibt es Sicherheit, dass sie bei Bedarf die Leistungen des hauseigenen ambulanten Pflegedienstes oder die stationäre Pflege in Anspruch nehmen können.

Ihre diamantene Hochzeit haben Waltraud und Gerd Schoppe bereits mit ihren beiden Kindern und deren Partnern, den alten Freunden und neuen Bekannten aus der Residenz im neuen Zuhause gefeiert. „Nachdem wir viel Ballast abgeworfen haben, fühlen wir uns jetzt pudelwohl“, strahlt Waltraud Schoppe und betont: „In der richtigen Senioreneinrichtung ist man immer noch mitten im Leben.“

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