Direktorin Sabine Erichensen (Mitte) und ihre Pflegedienstleiter Pit Hintelmann (stationär, l.) und Stefan Kapinas (ambulant, r.) freuten sich über den Besuch von Kursana-Kollegen aus dem Domizil Billstedt (l. außen) und der Villa Reinbek (r. außen).

 
31.07.2025

40 Jahre Kursana Residenz Wedel

Direktorin Sabine Erichsen lud anlässlich des Jubiläums Partner und Multiplikatoren aus Wedel zum Empfang.

Wedel. Nachdem die Bewohnerinnen und Bewohner das 40-jährige Jubiläum der Kursana Residenz Wedel bereits gefeiert haben, lud Direktorin Sabine Erichsen jetzt Partner und Multiplikatoren der Senioreneinrichtung zu einem Empfang. In ihrer Begrüßungsansprache stellte sie die Veränderungen in vier Jahrzehnten Pflege in den Mittelpunkt. „Fortschritte in der Medizin, die Einführung moderner Pflegestandards und eine zunehmende Professionalisierung haben die Qualität der Versorgung deutlich verbessert“, sagte Sabine Erichsen. „Die Bedürfnisse unserer älteren Mitbürger sind heute vielfältiger und individueller geworden, und dies erfordert eine ganzheitliche Betreuung – physisch, psychisch und sozial.“ Die Direktorin betonte, dass bei allen Veränderungen die Residenz stets ein Ort der Geborgenheit, des Miteinanders und der liebevollen Pflege gewesen sei. Dafür dankte sie ihren Mitarbeitenden und den anwesenden Ehrenamtlichen, der Kirchengemeinde, den Ärzten und Therapeuten genauso wie den Eigentümern, den Handwerksbetrieben und der Sattelmacher-Stiftung, die das hochkarätige Kulturprogramm der Residenz finanziell unterstützt.

Bürgermeisterin Julia Fisauli-Alto fand ihn ihrer Rede sehr persönliche Worte der Wertschätzung, da sie dem Haus schon über viele Jahre verbunden ist. Ihre Tochter habe früher mit dem Chor der Moorwegschule in der Adventszeit für die Senioren gesungen, erzählte sie. „Bei diesen Anlässen konnte ich die herzliche Atmosphäre und das schöne Miteinander persönlich erleben. Die Residenz ist eine große Bereicherung für unsere Stadt.“

Die vierzig Gäste wurden auch begrüßt von Anne Schnieber, die seit 39 Jahren in der Residenz tätig ist: 1986 erfüllte sie als Hausdame die persönlichen Wünsche der Senioren in den 140 Appartements. Zehn Jahre später stieg sie zusammen mit Karin Kosanke zur Direktorinnen-Doppelspitze auf, die sie 2000 mit ihrem Verwaltungschef Claus Heydebreck fortsetzte. „Bei uns wurde von Anfang an echte Nähe gelebt. Die Bewohner standen 24 Stunden am Tag im Mittelpunkt, und es lag uns am Herzen, für alle ein behagliches Zuhause zu schaffen“, sagte Anne Schnieber, die 2010 in den Ruhestand ging, ihren Bewohnern jedoch bis heute als Eventmanagerin im Minijob erhalten geblieben ist. Ihr „Düt & Dat“-Trödelmarkt und der Kunsthandwerkermarkt finden genauso wie die zahlreichen Konzerte großen Anklang bei Wedeler Bürgerinnen und Bürgern.

Auch Mäzen Rainer Sattelmacher fühlt sich der Residenz persönlich verbunden: Seine Eltern waren Bewohner der ersten Stunde im „Wohnstift Wedel“, wie die Residenz anfangs hieß. „Sie haben sich hier sehr wohl gefühlt, weil sie sich nicht mehr um ihr Eigentum und die Organisation des Alltags kümmern mussten. Sie konnten sich darauf konzentrieren, ihr Leben zu genießen“, erzählt er und schwärmt von der zentralen Lage des Hauses, der Natur vor der Haustür und dem prall gefüllten Veranstaltungskalender. Er habe bereits zusammen mit seiner Frau entschieden, dass beide zu gegebener Zeit ein Appartement in der Residenz beziehen möchten. „Hier ist man mittendrin, nicht nur dabei. Und hier ist immer Leben in der Bude“, sagt er schmunzelnd.

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