Vera Maares fühlt sich in der Kursana Villa wohl, genießt das abwechslungsreiche Aktivitäten- und Kulturprogramm und hält sich gern mit Gymnastik fit.
Wiesbaden. Der außergewöhnliche Stil der Kursana Villa im Gründerzeit-Ambiente und der exklusive Service beeindrucken nicht nur die Senioren, die in der Einrichtung zuhause sind, sondern auch ihre Familien: „Die Oma wohnt ja wie in einem Schloss“, sagte die siebenjährige Urenkelin von Vera Maares bei ihrem ersten Besuch. Die Familie saß im Restaurant beim Essen zusammen. Der schön eingedeckte Tisch mit der dezenten Deko, den weißen Decken, den Stoffservietten, dem feinen Besteck sowie das große Foyer mit dem riesigen Kronleuchter und der geschwungenen Treppe vermitteln ein Gefühl von Eleganz und Gastlichkeit, das auch die Angehörigen der Senioren spüren. „Meine Urenkel saßen ganz artig am Tisch, haben sich bedienen lassen und gestaunt, wie edel das hier alles ist“, sagt Vera Maares.
Ein exklusives Zuhause mit höchstem Komfort und Stil ist das eine, was die ältere Generation in der Kursana Villa genießt, doch die fachliche Kompetenz in der Pflege und Betreuung sowie menschliche Wärme, Empathie und Leidenschaft bringen den Bewohnerinnen und Bewohnern noch mehr Lebensqualität. „Wir haben hier alles, was wir brauchen, alle sind so freundlich und zuvorkommend. Ich habe nette Leute am Tisch und fühle mich hier richtig wohl“, so Vera Maares.
Die ehemalige Bankkauffrau arbeitete früher in der Revision, hatte beruflich viel Verantwortung und „auch Zugang zum Tresor“, wie sie schmunzelnd erzählt. Jetzt genießt sie den entspannten Alltag in der Gemeinschaft der Kursana Villa, wo die Bewohnerinnen und Bewohner ein vielseitiges Aktivitäten- und Kulturprogramm nutzen können. Trotz des familiären Charakters des Hauses, den auch das Team der Mitarbeitende lebt, richtet sich der Blick der Fachkräfte der Sozialen Betreuung stets auf die individuellen Wünsche und Bedürfnisse der Senioren.
Vera Maares ist ein positives Beispiel dafür, wie ein Umzug im hohen Alter gelingen kann. Anja Räthel, Direktorin der Kursana Villa Wiesbaden, bestätigt, dass viele Bewohnerinnen und Bewohner nach dem Einzug „sichtbar aufblühen“. Angehörige berichten häufig, dass ihre Eltern oder Großeltern wieder lebendiger wirken, Freude an Gemeinschaft und kulturellen Angeboten haben – und das Gefühl von Sicherheit als entlastend empfinden.
Anfang des Jahres kam Vera Maares nach einem Krankenhausaufenthalt direkt in die Kursana Villa. Somit war der Umzug zwar nicht ganz freiwillig, doch es sei der richtige Schritt gewesen, sagt die Witwe, die 60 Jahre mit ihrem Mann verheiratet war, zwei Töchter, vier Enkel und drei Urenkel hat. „Ich bin meinen Töchtern dankbar, dass wir hier so schnell einen Platz gefunden haben.“ Vera Maares hatte ganz konkrete Vorstellungen: „Ich möchte gern das große Apartment im zweiten Stock mit dem Parkettboden“, sagte sie und freute sich, dass Kursana ihren Wunsch erfüllen konnte.
Ihre Wohnung hat sich Vera Maares schön eingerichtet, einige Möbelstücke, Accessoires und Bilder aus ihrem Haus mitgebracht und sich so ein gemütliches Zuhause geschaffen. Wenn die Mobilität nachlässt, Isolation droht oder die Pflegebedürftigkeit steigt, kann ein betreutes Wohnumfeld wie in der Kursana Villa eine selbstbestimmte Lebensführung ermöglichen. „Das ist besser als das Festhalten am Eigenheim“, so Direktorin Anja Räthel. Der Satz „Einen alten Baum verpflanzt man nicht“ verliert an Plausibilität, wenn der Boden um die Wurzeln brüchig wird.
Bei Vera Maares wurden die Beine schwächer. „Es ging nicht mehr allein im Haus, die Treppen waren ein echtes Hindernis“, sagt sie. Ein Rollator unterstützt sie auf ihren Wegen. „Das ist ein tolles Ding. Gut, dass es das gibt. Wussten Sie, dass der Rollator von einer Frau aus Schweden erfunden wurde?“
Vera Maares wuchs auf der Insel Usedom in der Pommerschen Bucht auf und ist 1953 von der DDR in die Bundesrepublik gekommen. Mit großer Freude und voller Emotionen blickt sie auf die Wiedervereinigung und betont, dass ihr der Tag der Deutschen Einheit viel bedeute. Apropos Zusammenhalt. Sie verfolgt täglich das globale Geschehen und ärgert sich über Feindseligkeiten und Ausgrenzung. „Wenn ich die Kriege sehe, habe ich Wut. Die Welt ist durcheinander“, bedauert Vera Maares.
In der Kursana Villa fühlt sich Vera Maares zuhause. „Wir haben hier tolle Konzerte und interessante Vorträge, aber am liebsten besuche ich die Gymnastik-Stunde.“ Da kommt sie bei den Übungen in Schwung. Das ist fast so wie früher auf dem Parkett mit Musik. Standardtänze waren die große Leidenschaft von ihrem Mann und ihr. „An Wettbewerben haben wir nicht teilgenommen, das Tanzen hat uns viel Freude gemacht.“
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