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Pflegegrade

Unterschiedliche Ereignisse im Leben können dazu führen, dass pflegerische Unterstützung benötigt wird. Je nach Umfang des benötigten Pflegebedarfes wird ein sogenannter Pflegegrad von der zuständigen Pflegekasse bzw. dem MDK (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung) vergeben.

 

Zum Beispiel benötigen einige pflegebedürftige Menschen beispielsweise lediglich Hilfe bei der Bewältigung des hauswirtschaftlichen Alltages und / oder bei der Körperpflege für einige Stunden am Tag. Andere Menschen beanspruchen eine 24-Stunden-Pflege, da eine selbständige Versorgung nicht mehr möglich ist. In diesen Fällen bieten die Pflegekassen für die Betroffenen Sachleistungen z.B. durch Pflegedienste oder finanzielle Leistungen (Pflegegeld) an. Voraussetzung dafür ist jedoch die Zuordnung in einen Pflegegrad.

Der Gesetzgeber unterteilt den Umfang der Pflegebedürftigkeit in Pflegegrade. Die Angehörigen oder die pflegebedürftige Person können einen Antrag auf Pflegeleistung bei Ihrer zuständigen Pflegekasse stellen. In diesem Verfahren wird geprüft, ob eine Pflegebedürftigkeit vorliegt und wenn ja, in welchem Umfang bzw. Pflegegrad. Die Leistungen der Pflegeversicherung richten sich nach dem Grad der Pflegebedürftigkeit.

Wann ist jemand pflegebedürftig?

 

Pflegebedürftig sind Personen, die gesundheitlich bedingte Beeinträchtigungen der Selbständigkeit aufweisen und deshalb der Hilfe durch andere bedürfen. Es muss sich um Personen handeln, die körperliche, kognitive oder psychische Beeinträchtigungen oder gesundheitlich bedingte Belastungen oder Anforderungen nicht selbständig kompensieren oder bewältigen können. Die Pflegebedürftigkeit muss auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate, bestehen und mindestens den Pflegegrad 1 erreichen.

 

Pflegegrade im Überblick

 

Um den Pflegegrad zu bestimmen, betrachtet die Gutachterin oder der Gutachter des MDK sechs Lebensbereiche:

 

1. Mobilität: Wie selbstständig kann sich der Mensch fortbewegen und seine Körperhaltung ändern? Ist das Fortbewegen in der Wohnung möglich? Wie sieht es mit Treppensteigen aus?

 

2. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten: Wie häufig benötigt jemand Hilfe aufgrund von psychischen Problemen, beispielsweise bei aggressivem oder ängstlichem Verhalten?

 

3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen: Wie findet sich jemand örtlich und zeitlich zurecht? Kann der Betroffene für sich selbst Entscheidungen treffen? Kann der Mensch Gespräche führen und Bedürfnisse mitteilen?

4. Selbstversorgung: Wie selbstständig kann sich der Mensch im Alltag versorgen bei der Körperpflege, beim Essen und Trinken, beim An- und Ausziehen?

 

5. Bewältigung von und selbständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen: Welche Unterstützung braucht der Mensch im Umgang mit seiner Krankheit und bei Behandlungen? Wie oft ist Hilfe bei Medikamentengabe, Verbandswechsel oder bei Arztbesuchen notwendig?

 

6. Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte: Wie selbstständig kann der Mensch noch den Tagesablauf gestalten und planen oder Kontakte pflegen?


In jedem Lebensbereich gibt der MDK-Gutachter, eine Anzahl von Punkten, je nachdem, wie viel Unterstützung Sie in Ihrem Alltag benötigen. Diese Punkte fließen unterschiedlich gewichtet in die Gesamtwertung ein. Der Bereich Selbstversorgung erhält zum Bespiel mehr Gewicht als der Bereich Mobilität. Am Ende ergibt sich ein Gesamtpunktwert von dem der Pflegegrad abgeleitet werden kann.

 

Insgesamt gibt es fünf Pflegegrade:

 

Pflegegrad 1: 12,5 bis unter 27 Punkte (geringe Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten)

 

Pflegegrad 2: 27 bis unter 47,5 Punkte (erhebliche Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten)

 

Pflegegrad 3: 47,5 bis unter 70 Punkte (schwere Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten)


Pflegegrad 4: 70 bis unter 90 Punkte (schwerste Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten)

 

Pflegegrad 5: 90 bis 100 Punkte (schwerste Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung) Das trifft z.B. zu, wenn eine Person unter fortgeschrittener Demenz leidet, aber auch körperlich bettlägerig ist.

 

Die Gutachter fassen die Ergebnisse und Empfehlungen, die auch den Pflegegrad betreffen, in einem Gutachten zusammen und senden es an die Pflegekasse. Ist ein Hilfsmittel für die Pflege notwendig, geben der Gutachter oder die Gutachterin mit Ihrem Einverständnis diese Information ebenfalls an die Pflegekasse weiter. Sie brauchen keinen gesonderten Antrag zu stellen. Das Pflegegutachten mit den MDK-Empfehlungen sendet Ihnen die Pflegekasse mit dem Bescheid über den Pflegegrad zu.

 

Wenn Sie Einwände gegen die Entscheidung der Pflegekasse haben, können Sie innerhalb einer Frist von einem Monat nach Erhalt des Bescheids Widerspruch bei der Pflegekasse einlegen.

 

Die Pflegeversicherung leistet finanzielle Unterstützung, unabhängig von Einkommen und Vermögen. Alle privat krankenversicherten Personen müssen zur Absicherung des Risikos der Pflegebedürftigkeit eine private Pflegeversicherung abschließen. Die Leistungen der Pflegekasse müssen vom Pflegebedürftigen selbst oder einem Bevollmächtigten beantragt werden.

 

Leistungen der Pflegekassen

 

Die Leistungen der Pflegekassen richten sich nach dem Ausmaß der Pflegebedürftigkeit und dem zugeordneten Pflegegrad sowie der Art der Pflege –vollstationäre Pflege, teilstationäre Pflege oder ambulante Pflege. Darüber hinaus können im Einzelfall ergänzende Leistungen gewährt werden (z.B. wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, Entlastungsbeträge).

 

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