Mit einem Geschenk und der Aussicht auf eine vielversprechende Karriere im Haus gratulierte Direktorin Kati Klonz Pflegefachkraft Kaj Marcel Brauer zur bestandenen Probezeit.
Aurich. Seit er in Kindertagen mit der Familie regelmäßig die Ferien in Ostfriesland verbracht hat, wollte Kaj Marcel Brauer am liebsten im Norden leben. Im Sommer 2025 traf der 33-Jährige aus Nordrhein-Westfalen die Entscheidung, in eine Ferienwohnung in Wiesmoor zu ziehen und sich hier als Pflegefachkraft zu bewerben. „Die erste Person, der ich bei meinem Vorstellungsgespräch im Kursana Domizil Aurich begegnet bin, war Wohnbereichsleiterin Lena Schütte. Sie hat mich genauso wie die Direktorin und die Pflegedienstleiterin herzlich willkommen geheißen“, erzählt Kaj Marcel Brauer. „Hier wurde ich bei der Einarbeitung optimal begleitet, und nach den sechs Monaten Probezeit haben wir gleich die nächsten Weiterbildungen besprochen.“ Auch privat hat er in der Pflegeeinrichtung sein Glück gefunden, denn Lena Schütte und Kaj Marcel Brauer sind mittlerweile ein Paar.
Zu seinem heutigen Traumberuf kam Kaj Marcel Brauer über Umwege: Nach dem Hauptschulabschluss jobbte er auf dem Bau und begann eine Ausbildung als Elektriker. „Doch der Ton auf den Baustellen war mir zu rau“, sagt der Lippstädter, der sich selbst als schüchtern charakterisiert. Bei einer Maßnahme der Agentur für Arbeit lernte er den Pflegeberuf kennen und hatte gleich beim ersten Praktikum in einer stationären Pflegeeinrichtung in Erwitte ein Erfolgserlebnis. „Nach drei Tagen hat mir der Direktor angeboten, im Haus ein Freiwilliges soziales Jahr zu machen“, sagt er. „Ich kam mit meiner ruhigen Art gut bei den Bewohnern an und habe mich von Anfang an in der Pflege sehr wohlgefühlt.“ Da Kaj Marcel Brauer einen guten Draht zu demenziell erkrankten Menschen hat, konnte er dort auf der gerontopsychiatrischen Station 2017 in die dreijährige Ausbildung zum Pflegefachmann starten.
Auch im Kursana Domizil Aurich ging sein Herzenswunsch in Erfüllung, auf dem geschützten Wohnbereich für demenziell erkrankte Senioren zu arbeiten. Die dortige Wohnbereichsleiterin Lisa Dirks begleitete ihn in den ersten Wochen als Patin, und bei regelmäßigen Gesprächen mit Pflegedienstleiterin Martina Janssen und Direktorin Kati Klonz bekam er Feedback und konnte seine Wünsche äußern. Eine Fortbildung zum Brandschutzhelfer hat er bereits absolviert, als nächste Karriereschritte sind die Weiterbildungen zum Wundmanager und Hygienebeauftragten geplant. Doch erst einmal möchte Kaj Marcel Brauer nach der Geburt des gemeinsamen Babys im Sommer in die 21-monatige Elternzeit gehen und seiner Partnerin Lena Schütte die rasche Rückkehr in den Job ermöglichen. „Der Norden hat mir rundum Glück gebracht“, sagt er schmunzelnd.
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