Verwaltungskraft Elke Diepen und ihre Mutter, Bewohnerin Eliese Diepen, fühlen sich im Domizil Aurich wohl.

 
25.06.2025

So wird das Seniorendomizil zum neuen Zuhause

Verwaltungsmitarbeiterin Elke Diepen (58) unterstützt im Domizil Aurich die Senioren und ihre Angehörigen einfühlsam bei allen Fragen rund um den Einzug.

Aurich. Als ihre Mutter Eliese vor drei Jahren in der Kurzzeitpflege vom Kursana Domizil Aurich war, entstand bei ihrer Tochter Elke Diepen spontan der Wunsch, in der Senioreneinrichtung zu arbeiten. „Hier stehen alle Türen offen, man kann jederzeit mit seinen Fragen und Wünschen auf die Mitarbeiter zugehen“, sagt die 58-Jährige, die damals als Bürokraft in einem Energieunternehmen tätig war. „Neben der herzlichen Atmosphäre gefiel mir auch von Anfang an die etwas nostalgische Dekoration aus der Jugendzeit der Bewohner. Meine Mutter hat sich hier sofort zu Hause gefühlt.“ Elke Diepen lernte die Arbeit in der Verwaltung bei einem Probetag kennen und bewarb sich. Heute ist sie zusammen mit ihrer Kollegin Jacqueline Kenkel die erste Anlaufstelle für Menschen, die für sich oder ihre Angehörigen einen Pflegeplatz suchen.

„Nach dem telefonischen Erstkontakt machen wir einen Termin für eine Hausführung aus,“ erzählt Elke Diepen. die sich vor Ort gut in die Besucher hineinversetzen kann. Auch sie war vor einigen Jahren für ihren demenziell erkrankten Vater in Leer auf der Suche nach einem Heimplatz, weil ihre Mutter die häusliche Pflege nicht mehr leisten konnte. „Die meisten sind nervös, und viele werden vom schlechten Gewissen geplagt, weil sie ihren Angehörigen ja keinesfalls abschieben wollen. Wenn ich den Besuchern dann erzähle, dass es mir damals genauso ging, ist das Eis schnell gebrochen.“

Elke Diepen informiert über die Eckdaten der Kurzzeitpflege, die Erkrankten nach einem Krankenhausaufenthalt zur Regeneration dient. Außerdem erläutert sie bei Bedarf die Möglichkeit der sogenannten „Verhinderungspflege“ für Pflegebedürftige, die ihren pflegenden Angehörigen zu Hause eine Auszeit ermöglichen soll. Bei der Hausführung lernen die Besucher die gesamte Einrichtung mit Bewohnerzimmer, Restaurant und den Therapie- und Veranstaltungsräumen kennen. Sie erfahren von den Pflege- und Serviceleistungen im Haus genauso wie vom umfangreichen Veranstaltungskalender der sozialen Betreuung und den vielen Festen, die in der Senioreneinrichtung gefeiert werden. Im Falle von demenziell Erkrankten gibt es außerdem ein Einführungsgespräch mit der Pflegedienstleiterin oder der Leiterin des beschützten Wohnbereichs, bei der alle Fragen zu Unterbringung und Pflege geklärt werden können.

Außerdem erläutert Elke Diepen den Besuchern, wie die Senioren beim Ankommen im Domizil unterstützt werden: Sie können ihr Zimmer mit persönlichen Gegenständen einrichten und lernen gleich die Pflegekräfte auf ihrem Wohnbereich kennen. Die Betreuungskräfte nehmen beim Einzug neben den biographischen Daten auch die persönlichen Vorlieben auf. Danach werden für die Neuen passende Tischnachbarn im Restaurant und geeignete Veranstaltungen ausgewählt, zu denen die Betreuungskräfte die Senioren begleiten. „Meine Mutter hat hier schnell eine neue Freundin gefunden, zu der der Kontakt auch nach der Kurzzeitpflege bestehen blieb“, erzählt Elke Diepen. Aufgrund ihrer guten Erfahrungen ist Eliese Diepen im Herbst 2024 in das Kursana Domizil umgezogen. Die alte Dame freut sich darüber, dass sie im Haus viel mehr als ein schönes Zuhause gefunden hat: Ihre Tochter Elke ist hier immer in ihrer Nähe.    

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