Pflegedienstleiterin Martina Janssen (l.) und Wohnbereichsleiterin Lisa Dierks (r.) gratulierten Jennifer Jacobi zu zehn Jahren im Kursana-Team.

 
15.06.2026

Zum 10-jährigen Jubiläum beruflich durchgestartet

Im zehnten Berufsjahr im Kursana Domizil Aurich hat Jennifer Jacobi (33) den Abschluss zur Pflegefachassistentin gemacht. 2027 soll es mit der Fachkraftausbildung weitergehen.

Aurich. Mit einer Urkunde, einem großen Blumenstrauß und einer von Direktorin Kati Klonz selbst gemachten Torte feierte Jennifer Jacobi zusammen mit dem Team vom Kursana Domizil Aurich ihr zehnjähriges Dienstjubiläum im Haus. Die 33-jährige hatte an ihrem Ehrentag gleich doppelten Grund zur Freude: Erst vor kurzem hat die Auricherin nach einer nebenberuflichen Fortbildung den Abschluss zur Pflegefachassistentin geschafft. Gleich im kommenden Jahr möchte Jennifer Jacobi mit der dreijährigen Ausbildung zur Pflegefachfrau weitermachen. „Es ist sehr interessant, mehr über die medizinische Pflege zu lernen“, sagt sie. „Da ich noch jung bin, kann ich in meinem Beruf noch etwas erreichen.“ 

Die „kleine Ausbildung“ als Karriere-Sprungbrett 

Durch ihre demenziell erkrankte Großmutter, die in einer Pflegeeinrichtung in Aurich-Popens lebte, lernte Jennifer Jacobi den Pflegeberuf kennen. Nach einem Praktikum im Haus versorgte sie dort die Senioren als Pflegehelferin bei der Grundpflege wie dem Waschen und Ankleiden. 2016 wechselte sie ins Kursana Domizil. Hier lernte sie Kolleginnen kennen, die ein neues Angebot der Kreisvolkshochschule Aurich-Norden nutzten: Pflegehelferinnen, die neben dem Hauptschulabschluss mindestens drei Jahre Berufserfahrung haben, können sich dort über ein halbes Jahr neben der Arbeit mit einer Woche Unterricht pro Monat weiterqualifizieren. Wer die Klausur und eine praktische Prüfung für das Examen besteht, darf als staatlich geprüfte Assistentin in Absprache mit einer Fachkraft zusätzlich einfache medizinische Pflegemaßnahmen wie Blutzuckermessen, Pflasterwechsel, Anziehen von Stützstrümpfen und das Verabreichen bereitgestellter Medikamente übernehmen. Nach dieser „kleinen Ausbildung“ haben auch Pflegekräfte mit Hauptschulabschluss die Chance, sich zur Fachkraft weiter zu qualifizieren. 

Die Motivation durch das Team spornt an 

„Die Kollegen im Haus haben mich bei der Fortbildung unterstützt und motiviert“, sagt Jennifer Jacobi, die bereits auf allen drei Wohnbereichen des Domizils gearbeitet hat und den Zusammenhalt im Team zu schätzen weiß. Deshalb hat sie ihre zweistöckige Torte aus Löffelbiskuits und Mascarpone-Sahne-Creme in Form einer 10 auch gern zusammen mit ihren Kolleginnen und Kollegen genossen.

Zur Übersicht