Heike Jastrow mag diese kleine Gedenkrunde mit den Bewohnern sehr, Foto: Kursana

 
25.11.2024

Gedenken zum Totensonntag

Von 39 Mitbewohnern mussten sich die Senioren im Kursana Domizil Marzahn im nun zum Ende gehenden Jahr verabschieden.

Doch Abschied heißt nicht vergessen. Im Gegenteil: Auch in diesem Jahr trafen sich Bewohner, Angehörige und Mitarbeitende, um ihrer ehemaligen „Nachbarn“ zu gedenken.

„Bei uns wird keiner vergessen“, betont Heike Jastrow, Mitarbeiterin Betreuung. „Stattdessen erinnern wir uns gemeinsam bei Kaffee und Kekse und Musik“, ergänzt sie.

Die Zusammenkunft ist schon Tradition. Über jeden Verstorbenen wird eine kleine Anekdote erzählt und jeder am Tisch darf gern etwas beisteuern.

„Neben dem Gedenken wollen wir dem Thema Sterben Raum geben und den Bewohnern eventuelle Ängste nehmen“, erklärt Sabrina Völker, Leiterin Betreuung die Überlegungen für das Treffen. Jeder dürfe seine Gedanken dazu äußern und teilen.

Auch am Totensonntag kamen Bewohner und Angehörige zusammen und gedachten im Garten der Verstorbenen. Traditionell verbrennen sie an diesem Tag Holzscheiben. Bei Glühwein, Bratwurst und getragener Musik saßen alle rund ums Feuer und im Hintergrund wurde passende Musik gespielt. Bewohner Klaus Jung sang ein Lied für alle.

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