Die Betreuungskräfte im Kursana Domizil Bremen konnten hilfreiche Impulse aus der Fortbildung mit Bettina Bode-Berg (Mitte) mitnehmen.

 
18.11.2025

Entspannter und motivierter durch den Pflegealltag

Das Team im Domizil Bremen lernte in zwei Seminaren mit Dozentin Bettina Bode-Berg, wie man besser mit Stress umgehen kann und sich die Freude an der Arbeit erhält.

Bremen. Am Beginn der Seminare mit Bettina Bode-Berg standen einige praktische Übungen, mit deren Hilfe die Teilnehmenden im Kursana Domizil Bremen wach und entspannt in den Tag starten konnten: Sie lernten, durch Koordinationsübungen die Gedankenspirale im Kopf zu unterbrechen und mit einer Atemübung das Nervensystem zu beruhigen. Gemeinsames Lachen und Singen machte gute Laune. „Menschen, die in der Pflege arbeiten, müssen in kurzer Zeit viele Aufgaben erfüllen und erleben eine Menge Herausforderungen“, sagt die examinierte Pflegefachkraft, ausgebildete Lachyoga-Trainerin und Dozentin Bettina Bode-Berg, die seit 25 Jahren Mitarbeitende im Pflegeberuf unterrichtet. „Mir liegt am Herzen, Handwerkszeug zu vermitteln, mit dem Pflegende entspannter und motivierter durch ihren Alltag kommen.“ Auf dem Stundenplan standen dabei die Wunschthemen des Teams: „Resilienz“ und „Psychiatrische Erkrankungen der Bewohner“.

Lernen, gut für sich zu sorgen

Im ersten Tagesseminar widmete sich das Team aus sozialer Betreuung und Pflege der Suche nach den individuellen Strategien, um besser mit Stress umzugehen und die eigenen Batterien aufladen zu können. Neben Tipps für effektives Abschalten und entspannte Pausen stand die Suche nach den persönlichen Kraftquellen im Vordergrund. „Es war hilfreich sich bewusst zu machen, dass man schon mit einem kurzen Spaziergang nach Dienstschluss oder dem Kochen eines guten Essens viel für sein Wohlbefinden tun kann“, sagt Betreuungskraft Petra Jürgens. „Genauso wichtig ist aber auch, das Gespräch mit dem Team zu suchen, wenn mir etwas auf dem Herzen liegt.“

An der eigenen Motivation arbeiten

Beim zweiten Termin stand im Mittelpunkt, durch besseres Verstehen der psychiatrischen Erkrankungen wie Demenz, Depression oder Ängsten im Alter, mehr Verständnis für herausforderndes Verhalten der Bewohnerinnen und Bewohner zu entwickeln. Durch Besprechung von Fallbeispielen und Rollenspiele lernten die Betreuungskräfte, sich besser in die betroffenen Senioren hineinzuversetzen. „Es ist wichtig, jede Persönlichkeit individuell abzuholen und auf das Gute im Menschen zu schauen“, sagt Bettina Bode-Berg. „Dazu müssen Mitarbeitende die Perspektive wechseln und an der eigenen Haltung und Motivation arbeiten können.“ Die Mitarbeitenden nahmen viele Anregungen aus der Fortbildung mit, und auch Bettina Bode-Berg fand für das Team nur lobende Worte. „Es ist toll, wie motiviert und lebendig sich alle auf den Austausch eingelassen haben.“

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