Kaiserwetter hatten die Senioren aus dem Kursana Domizil beim Ausflug zum ehemaligen Benediktiner-Kloster und dem beeindruckenden Kräutergarten in Seligenstadt erwischt.
Bruchköbel. Der Klostergarten mit der Basilika St. Marcellinus und St. Petrus sowie der spät-sommerliche blaue Himmel boten eine spektakuläre Kulisse wie aus dem Bilder-buch. Die Senioren hatten bei ihrer Ausflugsfahrt nach Seligenstadt am Main Kai-serwetter erwischt. Das passte auch zur Erzählung der Geschichte von Seligenstadt und Kaiser Karl der Große, der im Jahr 800 durch Papst Leo III. in Rom gekrönt wur-de und der eng mit dem Ort Seligenstadt verbunden war.
Es ist überliefert, dass Karl der Große seine Tochter Imma bei einem Jagdausflug verloren und dort am Main wiedergefunden hat. Der Kaiser soll gerufen haben: „Se-lig sei die Stadt genannt, da ich meine Tochter wiederfand!“. Somit wurde der Ort zu Seligenstadt, wo Einhard, der Biograph des Kaisers, ein Benediktinerkloster gründete.
Die Senioren aus dem Kursana Domizil wagten bei ihrem Ausflug an den Main ei-nen kleinen Schritt in die große Geschichte des Mittelalters und waren besonders von dem Klostergarten beeindruckt. Die gepflegte Anlage hinter den historischen Gemäuern konnte mit allen Sinnen erlebt werden. Der Spaziergang ging vorbei an Beeten und Pflanzen, die beschnuppert wurden. Der Geruch ging direkt ins Unterbewusstsein, wo Emotionen und Instinkte verknüpft sind, so dass die mit dem Duft etwa von Thymian, Basilikum, Rosmarin oder Oregano verbundenen Erinnerungen wieder lebendig wurden.
Der Klostergarten bietet auf rund 600 Quadratmeter nahezu 100 Kräuter- und Heilpflanzenarten. Früher war das Kloster Seligenstadt für die medizinische Versorgung der Benediktiner und der Menschen außerhalb der Klostermauern zuständig. Heute ist dort ein Apotheker-, Gemüse und Kräutergarten mit Gewürzen entstanden, der den Senioren aus dem Kursana Domizil einen erlebnisreichen Nachmittag voller Sinneseindrücke bescherte.
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