St. Martin kam auf einem echten Pferd zu den Senioren im Kursana Domizil und erinnerte daran, wie wichtig Menschlichkeit und Nächstenliebe im Leben sind.
Bruchköbel. Für die Senioren war das Martinsfest ein außergewöhnliches Erlebnis, denn sie hatten die Möglichkeit, ein Pferd zu streicheln und das Tier zu füttern. Der Hengst „Mozart“ bekam Äpfel und Karotten. Auf dem hohen Ross saß St. Martin, der hilfsbereite römische Soldat, der nach der Überlieferung an einem Wintertag vor mehr als 1600 Jahren einem Bettler Mitgefühl und Wärme schenkte. St. Martin stieg vom Pferd, teilte mit einem Schwert seinen Mantel und gab einem armen, frierenden Mann das Stück Stoff.
Martin wurde aufgrund seiner Hilfsbereitschaft zum Bischof ernannt und heiliggesprochen. Sein Verhalten gilt bis heute beispielhaft und erzählt eine Geschichte voller Menschlichkeit und Nächstenliebe. Beim Helfen und Schenken ist es wie mit dem Glück: Wer es teilt, verdoppelt es, ohne etwas zu verlieren. St. Martin hat mit den Senioren im Kursana Domizil einige Lieder gesungene, die auch die Kinder beim Laternenumzug anstimmen: „Ich geh´ mit meiner Laterne“ und „Wie schön das klingt, wenn jeder singt, rabimmel, rabammel, rabumm.“
Das Pferd, mit dem Martin im roten Mantel in Bruchköbel unterwegs war, gehört Daniela Hofmann, deren Mutter im Kursana Domizil zuhause ist. In die Rolle des barmherzigen Mannes schlüpfte Daniela Hofmanns Nichte Lenja Prasch, die fest im Sattel saß. Die Inszenierung der Martinsgeschichte geschah vor dem Kursana Domizil in einer herzlichen und gemütlichen Atmosphäre. Dafür sorgten die Musik, der gemeinsame Gesang, Glühwein und andere Heißgetränke sowie die leuchtenden Papp-Häuser, die die Senioren gebastelt hatten.
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