Das Wassertreten im Kneippbecken des Burgparks war eine willkommene Erfrischung für die Senioren.

 
05.08.2025

Wassertreten ist erfrischend und gesund

Bei einem Ausflug nach Bad Vilbel waren die Senioren aus dem Kursana Domizil in der Bahnhofstraße auf den Spuren des Pfarrers Sebastian Kneipp unterwegs und haben sich im Wassertretbecken erfrischt.

Büdingen. Der Burgpark an der Nidda in Bad Vilbel mit der neuen Kneipp-Anlage, die im Sommer vor zwei Jahren eröffnet wurde, war das Ziel des jüngsten Ausflugs der Senioren aus dem Kursana Domizil.. Am Wassertretbecken erwartete die Gruppe eine besondere Erfrischung. Niemand hatte Berührungsängste, alle stiegen in das kalte Wasser und marschierten ein paar Runden durch das kühle Nass.
Das Wassertreten ist bekanntlich gesund, denn die beliebte Hydrotherapie fördert die Durchblutung, stärkt den Kreislauf sowie das Immunsystems und sorgt für Entspannung. Es ist eine einfache, aber effektive Methode, um Beschwerden wie müde Beine, Kopfschmerzen und Schlafstörungen zu lindern. Die Senioren hatten viel Vergnügen beim Spaziergang durchs Wasser und spürten, dass die Erfrischung für Wohlbefinden sorgt.
Kaltes Wasser gab es nicht nur für die Füße. Einige Senioren legten auch die Arme in ein Becken und regten damit die Gefäße an, was den Blutfluss verbessert. Der Kältereiz trainiert auch die Körperabwehr. Das dient der Vorbeugung von Erkältungen und trägt zur Stärkung der allgemeinen Widerstandsfähigkeit bei. Populär gemacht hatte das Wassertreten Pfarrer Sebastian Kneipp. Der Geistliche kam 1855 nach Bad Wörishofen und wirkte dort über 40 Jahre, vor allem als Beichtvater im Kloster, aber auch als Naturheilkundler und Hydrotherapeut. Das Wassertreten ist eine seiner bekanntesten Anwendungen. 
Nach der Erfrischung für Beine und Arme gingen die Senioren im Burgpark spazieren und entdeckten dort allerlei Pflanzen, darunter vor allem bekannte Kräuter, die anhand des Geruches und des Aussehens identifiziert wurden. Eine Teilnehmerin des Ausfluges erwies sich als wahre Expertin für Bäume. Sie konnte im Burgpark jede Baumart benennen. 
 

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