23.02.2026
„Im Mittelpunkt steht immer der Mensch“
Generalisierte Ausbildung im Domizil Buchholz: In der Senioreneinrichtung wird jede angehende Pflegefachkraft ganz individuell unterstützt und gefördert.
Buchholz. Wenn Yvonne Martini in diesem Jahr ihr 25-jähriges Berufsjubiläum feiert, kann die 41-jährige auf eine rasante Karriere in der Pflege zurückblicken: 2008 begann sie noch in der Elternzeit an zwei Wochenenden im Monat als Pflegefachkraft im Kursana Domizil Buchholz zu arbeiten. Seit zweieinhalb Jahren ist die Mutter eines Sohnes Direktorin der Senioreneinrichtung. „Möglich war das nur, weil ich immer gefördert wurde und im Pflegeberuf meine Talente und Stärken konsequent ausleben konnte“, sagt Yvonne Martini. „Deshalb liegt mir auch heute besonders am Herzen, meine Mitarbeitenden von Anfang an bestmöglich auf ihrem Karriereweg zu begleiten.“
Mit individuellen Strategien durch die Ausbildung
Bei der Förderung der Auszubildenden wird die Führungskraft von vier Praxisanleitern unterstützt, die die angehenden Pflegefachkräfte bei der Umsetzung des theoretischen Wissens aus der Schule im Pflegealltag begleiten und sie auf die Prüfungen vorbereiten. Dabei werden die Lernmethoden an die Bedürfnisse jedes einzelnen Menschen angepasst. „Bei einem muss die Sprachkompetenz gefördert werden, damit er sein Wissen in der mündlichen Prüfung gut wiedergeben kann“, erläutert Yvonne Martini. „Andere können den Stoff schlecht behalten. Dann steht im Mittelpunkt, Brücken in die Praxis zu bauen: Wenn ich zu Krankheitsbildern bestimmte Bewohner vor Augen habe, kann ich mir die Symptome leichter merken.“
Die persönlichen Stärken entdecken und ausleben
Außerdem geht es schon während der Ausbildung darum, die Vorlieben und Stärken der Auszubildenden zu entdecken und ihnen frühzeitig eine berufliche Perspektive in der Pflege aufzuzeigen: Wer sich besonders für die medizinische Versorgung interessiert, kann sich später beispielsweise zum Wundmanager qualifizieren. Menschen mit besonderer Empathie finden oftmals als gerontopsychiatrische Fachkraft im Umgang mit demenziell Erkrankten ihre Berufung. „In der geriatrischen Langzeitpflege kümmern wir uns um die medizinische Versorgung und können anders als im Krankenhaus eine persönliche Beziehung zu den Bewohnerinnen und Bewohnern aufbauen“, sagt Yvonne Martini. „Für mich ist auch nach einem Vierteljahrhundert eine große Erfüllung, dass in meinem Beruf immer der Mensch im Mittelpunkt steht.“ Das gilt im Domizil für Bewohner genauso wie für Auszubildende.
Die Senioreneinrichtung sucht zum 01.08.2026 neue Auszubildende. Interessenten können das Domizil jederzeit bei einem Besuch kennenlernen. Tel. 04181 – 99 84 00
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