02.12.2025
Halloween-Party in gruseligem Ambiente
Im Kursana Domizil in der Hannerstraße feiern die Senioren im Herbst viele Feste, die wie das Oktoberfest, der Laternenumzug oder das Erntedankfest eine lange Tradition haben. Doch jetzt gab es eine ungewöhnliche Party, die erst seit Anfang der 1990er von US-Soldaten initiiert wurde: Halloween – das war ein Abend mit schaurigen Kostümen und schrulligen Geschichten.
Büdingen. Das Halloween-Fest erinnerte an Karneval und Fasching, denn einige Besucherinnen und Besucher waren in eine besondere Rolle und seltsame Kostüme geschlüpft. Auch das Ambiente im Saal hatte etwas Gruseliges. An den Wänden klebten schwarze Spinnen, buckelige Katzen, Skelette, Fledermäuse und ein Besen, auf dem gewöhnlich Hexen durch die Lüfte jagen. Die Fenster waren mit Tüchern verhangen. Das Team der Sozialen Betreuung trug schwarze Klamotten und dunkle Umhänge.
Auch die Musik war alles andere als reich an klanglichen Nuancen, keinesfalls melodiös. Trotz der außergewöhnlichen Atmosphäre, war die Stimmung gut. Vorgelesen wurden gruselige Geschichten aus England, die auf wahren Begebenheiten beruhen. Zu Halloween wurde eine spezielle Bowle serviert. Im Getränk waren Augen aus Litschis zu sehen, ein seltsamer Anblick, doch die Bowle schmeckte den Party-Gästen gut.
Halloween wurde in den 1990er Jahren verstärkt durch Werbe-Kampagnen der Kostümindustrie sowie durch US-Filme und -Serien populärer. Mittlerweile gehen in vielen Städten und Gemeinden Kinder von Haus zu Haus und stellen die Frage „Süßes oder Saures?“ Wenn keine Süßigkeiten verteilt werden, gibt es Saures, dann droht ein Streich, doch meistens bekommen die Kinder, was sie sich wünschen.
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