Im Hof des Kursana Domizils erinnerten die Kinder an die soziale Tat von Sankt Martin und sangen gemeinsam mit den Senioren das Laternenlied.

 
16.11.2024

Wer teilt, verliert nichts

Büdingen. Es ist wie mit dem Glück: Wer es teilt, verdoppelt es, ohne etwas zu verlieren. Der römische Soldat Martin, der der Legende nach vor rund 1700 Jahren an einem kalten Wintertag seinen roten Mantel teilte, um eine Hälfte einem frierenden Bettler zu geben, ist ein Vorbild an Menschlichkeit und Nächstenliebe. An diese Tugenden, die unsere Gesellschaft in Zeiten von Kriegen und Krisen heute mehr denn je braucht, haben die Mädchen und Jungen der Büdinger Kindertagesstätte „Wassertröpfchen“ bei einem Besuch der Senioren im Kursana Domizil in der Hannerstraße erinnert.

Alt und Jung feierten den Sankt Martinstag und sangen gemeinsam Lieder. Durch die Begegnung, die Musik und den Schein der Lichter in den selbstgebastelten Laternen wurde der älteren Generation und anderen warm ums Herz. Wärme für alle gab es rund um die Feuerschale, die den Hof des Kursana Domizils in den frühen Abendstunden erhellte.
Die Kinder machten den barmherzigen Moment des späteren Bischofes Martin mit dem Bettler in einer szenischen Darstellung wieder lebendig. Nach dem kurzen Schauspiel erklang im Hof „Ich geh´ mit meiner Laterne“ und „Wie schön das klingt, wenn jeder singt, rabimmel, rabammel, rabumm.“ Der Mehr-Generationen-Chor – bestehend aus Kindern, Eltern, Angehörigen sowie den Bewohnerinnen und Bewohnern des Kursana Domizils – stimmte aber auch „Zum Geburtstag viel Glück . . .“ an. Ein Wunsch, für den sich ein Elternteil und zwei Kindern an ihrem besonderen Tag bedankten.
 

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