Beim Besuch des Kerbteams erzählten die Senioren den jungen Männern, wie die Feste früher gefeiert wurden.

 
01.01.1970

Viele Geschichten über schöne Feste

Dreieich. Manchen Senioren aus Sprendlingen klingen die alten Lieder noch im Ohr. Wer in dem Dreieicher Stadtteil aufgewachsen ist, feiert bei der traditionellen Kerb mit und singt auch gern in der Gemeinschaft die Lieder. So war es jetzt bei einem Besuch der Kerbborschen im Kursana Domizil. Rund 20 Männer im Alter zwischen 16 und 30 Jahren, alle uniformiert mit weißem Hemd, dunkler Hose gekleidet und mit einem großrandigen Strohhut auf dem Kopf, packten die Gitarre aus und stimmten die bekannten Songs an.

Brigitte Gregorius war mit ihrem Mann bei der Kerb und dem Karneval in Sprendlingen immer begeistert dabei. Auch in Amt und Würden und mit offiziellem Auftrag, denn sie und ihr Mann seien gleich zweimal das Prinzenpaar gewesen, erzählte sie den Kerbborschen stolz. Das Kerbteam brachte gute Laune und selbstgebackenen Kuchen mit und kam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern beim Kaffeetrinken ins Gespräch. Die Älteren erzählten, wie sie die Feste früher erlebten und welche Bräuche es gab, die Jüngeren erläuterten, wie sich das Kerbteam das ganze Jahr über engagiert und welche Aufgaben auf die Kerbborschen zukommen.
 

Zur Übersicht