30.06.2026
Angeln mit erfrischendem Fußbad
Zum Angeln muss man nicht unbedingt an die Oder oder zum Kanal. Schon gar nicht bei fast 40 Grad.
Eisenhüttenstadt. Die meisten Bewohner des Kursana Domizil hatten in ihrem früheren Leben ein Hobby oder eine besondere Leidenschaft. Man spielte Fußball, sang im Chor, werkelte im Hobbykeller oder ging Angeln.
Unter den männlichen Bewohner gibt es eine Reihe von ehemaligen Petrijüngern. Stundenlang am Kanal oder an der Oder sitzen und auf den großen Fang warten, geht allerdings nicht mehr.
Deshalb ließen sich die Mitarbeitenden der Betreuung etwas ganz Besonderes einfallen. Sie malten Fische, schnitten sie aus und laminierten sie, so dass sie wassertauglich waren. Ein großes aufblasbares Wasserbecken wurde ihr neues Revier. Das stand im großen Speisesaal, denn auf der Terrasse war es trotz Sonnenschirm zu heiß. Zwölf Bewohner hatten ihre Freude beim Herausangeln. Besonders geschickt stellte sich Cäcilia Prahst an. Fünf Fische landeten in ihrem Eimer.
Das Becken bot sogar noch eine zweite Nutzung: Man konnte sich die Füße im frischen Wasser kühlen.
Die Angler und alle anderen Bewohner müssen bei den hohen Temperaturen viel trinken. Aktuell haben sie dafür schmackhafte Getränke aus dem selbst hergestellten Hollundersirup zur Auswahl.
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