Die Musikgruppe Exodus gab im Kursana Domizil Friesenheim ein Konzert.
Friesenheim. Seit mittlerweile 43 Jahren besteht die Musikgruppe aus Niederschopfheim. Als Jugendband hat sie sich einst gegründet und seitdem eine Vielzahl von Auftritten absolviert. So hat sie schon auf dem Kirchentag gespielt und in vier Musicals mitgewirkt. Ihr Repertoire setzt sich zusammen aus neuen geistlichen Liedern, modernen Kirchenliedern und sogenanntem Sacropop. Dabei werden die rund 15 Sängerinnen und Sängern von sechs Instrumentalisten begleitet. Auch beim Konzert im Kursana Domizil kamen mit Klarinette, Kontrabass, Gitarre, Schlagzeug und Keyboard verschiedene Instrumente zum Einsatz.
Eröffnet wurde das musikalische Programm mit dem Lied „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind“, das auf den Bibelvers aus dem Matthäusevangelium zurückgeht. Als Kanon gesungen, schuf es gleich zu Beginn eine feierliche Atmosphäre. Neben einem christlichen Frühlingslied sorgten auch internationale Klänge für besondere Momente: Das jüdisches Friedenslied „Hevenu shalom“ wurde auf Hebräisch und Deutsch gesungen, zudem erklang ein irisches Segenslied. Die Seniorinnen und Senioren hörten mit Freude zu und genossen das Konzert, das auch mit vielen aus Gottesdiensten bekannten Stücken Erinnerungen weckte.
Die Band Exodus war nicht zum ersten Mal im Kursana Domizil zu Gast, und auch diesmal sprang der Funke sofort über. Da die Mutter des musikalischen Leiters Reinhold Vogt in der Einrichtung wohnt, besteht eine persönliche Verbindung. Zugleich stammen mehrere Bewohnerinnen und Bewohner aus Niederschopfheim. Für sie gab es an diesem Tag noch eine schöne Geste: Die Pfarrgemeinde ihres Heimatortes schickte ihnen Blumengröße und sorgte so für eine freudige Überraschung.
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