30.11.2024
Begeisterung für Fell-Gäste
Immer reihum bekommen die Bewohner aller Wohnbereiche tierischen Besuch. Sie erfreuen sich an zwei Kaninchen, einer Katze oder an den Hunden ihrer Betreuer.
Emma ist ein Pudel-Westy-Mix und gehört einer Mitarbeiterin der Betreuung. Erwin Steinfurth, der früher selbst einen Hund hatte, freut sich immer, wenn Emma ihn besucht.
Nach Vorlage der entsprechenden Papiere dürfen Mitarbeiter ihre eigenen Hunde zum Dienst mitbringen – so entsteht Abwechslung für die Bewohner.
Auch die Haus-eigenen Kaninchen Rudi und Rita werden gern gestreichelt. „Bei Bewohnern, die kaum oder gar nicht sprechen, gab es schon ans Herz gehende Momente, wenn ein Kaninchen auf der Bettdecke saß“, erzählt Beate Wegner, die Leiterin der Sozialen Betreuung. „Oft leuchten die Augen, das Streicheln kommt ganz von allein.“ Etwa zehn bis 15 Minuten bleiben die weichen Besucher im Zimmer.
Manchmal begrüßen die Bewohner die kleinen Tiere auch in einer Gruppenrunde. In gut einer halben Stunde gibt es zusätzlich kleine Rätsel zum Thema Tiere. Hauskatze „ Flecki“ darf selbstverständlich länger auf dem Sessel bei den Bewohnern bleiben. Sie mögen diese Zeit sehr, denn sie erinnert oft an eigene Haustiere, und sie erzählen fast von allein darüber.
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