Im Heimatmuseum haben die Senioren viel Interessantes über die Geschichte von Griesheim erfahren.

 
14.08.2025

Senioren sind auf den Spuren der Geschichte unterwegs

Die Senioren aus dem Kursana Domizil in der Schöneweibergasse waren bei einem Besuch des Griesheimer Heimatmuseums in der Groß-Gerauer Straße auf einer Entdeckungsreise durch die Geschichte einer Stadt unterwegs, die einen starken Wandel durchlebt hat und sich auch heute noch in einem Veränderungsprozess befindet.

Griesheim. Die Stadt hat sich vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg stark gewandelt und sich von einer landwirtschaftlich geprägten Gemeinde zu einer City, einer Wohnstadt mit Gewerbe entwickelt. Im Heimatmuseum haben die Senioren vieles über diesen Prozess erfahren, den einige in der Besuchergruppe miterlebt haben.

Im dem vor knapp 30 Jahren aufgebauten Heimatmuseum wird vieles gesammelt, das mit Griesheim in Verbindung steht und das Traditionen bewahrt. Für die Aktiven der Einrichtung ist es wichtig, einige Schätze der Vergangenheit zu präsentieren und besondere Momente der Griesheimer Geschichte in Wort und Bild für die Nachwelt festzuhalten. Die Senioren aus dem Kursana Domizil haben viel entdeckt und sich mit landwirtschaftlichen Geräten, dem bäuerlichen Wohnen und Wirtschaften sowie typischen Handwerksberufen beschäftigt.

Günter Kuhnke, Koordinator im Museumsverein, gab den Gästen einen Abriss über die Griesheimer Geschichte von der Entstehung, über die wirtschaftliche Entwicklung bis hin zu den besonderen Verdiensten für die Region. Insbesondere die benannten Straßen, Gebäude, ehemalige Handwerkszweige oder auch Namen weckten bei den Älteren Erinnerungen und Heimatgefühle. Besonderes Interesse bei den Besuchern aus dem Kursana Domizil weckten Exponate wie alte Flugzeuge aus der historischen Luftfahrtgeschichte, schließlich gab es in Griesheim den ersten Flugplatz Deutschlands.

Weitere Themen der Historie Griesheims waren archäologischen Funde, die Ortsgeschichte sowie der alte Schießplatzes und die Siedlung St. Stephan. Das Heimatmuseum wurde 1996 in der ehemaligen „Neuwirt’s Hofraite“ mit Scheune und Nebengebäuden, dem Geschäftshaus Loeb und der Storchennest-Scheune aufgebaut. „Wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft" gemäß dieser Erkenntnis des preußischen Staatsmannes und Bildungsreformers Wilhelm von Humboldt verfolgt der Museumsverein das Ziel, über die Geschichte zu informieren und Zeitzeugen miteinzubinden. Sie sollen sich mit ihren Erlebnissen und Erinnerungen einbringen.

 

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