Mit Kathrin Koob , ganz vorn, ist für die Bewohner des Wohnbereichs 3 eine noch individuellere Betreuung möglich, die viel Freude bereitet. Foto: Behrendt
Guben. Im Kursana Domizil wird auf die Betreuung der Bewohner großer Wert gelegt. Deshalb werden ständig neue Wege gesucht, um den Ansprüchen und Wünschen noch besser gerecht zu werden. Bisher haben die Mitarbeiter der Betreuung von einer zentralen Stelle im Haus aus die Beschäftigungen organisiert.
Sie haben zum Beispiel im Wohnbereich 1 eine Beschäftigung durchgeführt und sich dann wieder zurückgezogen. Danach sind sie in den Wohnbereich 3 gegangen und haben dort ein Angebot realisiert. Danach sind sie stets auf ihre Ausgangsbasis zurückgekehrt. „Im Umgang mit den Bewohnern haben wir festgestellt, dass es besser wäre, wenn es eine engere Betreuung, näher an dem Alltag unserer Bewohner, gäbe. Also haben wir beschlossen, etwas Neues auszuprobieren, indem wir eine Mitarbeiterin, Kathrin Koob, für sechs Stunden täglich fest in den Wohnbereich 3 eingegliedert haben. Hier organisiert sie Angebote, die sich an den Bewohnern direkt orientieren. Sie kann so individueller auf die Wünsche eingehen. Das fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl spürbar.“ So Direktorin Vilma Behrendt.
Kathrin Koob kann alle Gemeinschaftsräume auf der Etage effektiver nutzen, einfacher soziale Kontakte knüpfen, und die Begleitung im Alltag bekommt eine andere Qualität. Auch der Kontakt zu den Angehörigen gehört dazu.
Neue Beschäftigungen und Aktivitäten haben Einzug gehalten: Ausflüge mit dem Kleinbus, Haushaltstage, Kaffeeklatsch und vieles andere mehr, welches im großen Rahmen so gar nicht möglich wäre.
Die neue Form der Betreuung im Kursana Domizil gilt als Pilotprojekt bis Ende 2017. Sollte es sich bewähren und von den Bewohnern und Angehörigen als positiv bewertet werden, soll diese Form auf alle Bereiche übertragen werden.
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