Übung im Kursana Domizil: Die Freiwillige Feuerwehr probt für einen möglichen Ernstfall.
Gütersloh. Ausgelöste Brandmeldeanlage im Kursana Domizil Gütersloh: Dieses mögliche Szenario hat in der Senioreneinrichtung am Tiefenweg einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Es war aber eine im Vorfeld angekündigte Übung, zu der die Rettungskräfte ausrückten.
„Es waren 28 Feuerwehrleute des Löschzugs Gütersloh an der Übung beteiligt“, berichtet Kursana-Mitarbeiterin Jessica Hagenkötter, die Leiterin der sozialen Betreuung. „Einsatzübung mit ausgelöstem Melder im Kursana Domizil“, so habe der Alarmierungshinweis gelautet. Die Übung unter realistisch simulierten Bedingungen sei für die Rettungskräfte wichtig gewesen, um genauere Erkenntnisse für einen möglichen Ernstfall zu gewinnen.
„Die Übung wurde frühzeitig angekündigt“, betont Kursana-Mitarbeiterin Hagenkötter. Der Probe-Einsatz ging demnach auf eine Initiative des Kursana-Haustechnikers Oliver Bermpohl zurück. „Er gehört selbst zu dem Löschzug“, beschreibt Hagenkötter den Hintergrund. Die Bewohnerschaft und das Personal seien aber bei der Übung nicht aktiv mit eingebunden gewesen.
Trotzdem wurde während der Übung erfolgreich eine Person aus einem Brandraum gerettet und eine weitere Person über die Drehleiter aus dem Gebäude geholt. „Das waren aber Puppen“, erzählt die Kursana-Mitarbeiterin. Ein weiteres realistisches Szenario: Drei Personen seien zur Betreuung in einem gesichertem Bereich gewesen. „Das waren Statisten der Feuerwehr“, so Hagenkötter.
Nach einer Dauer von etwa eineinhalb Stunden war das Spektakel vorbei. Jetzt könne der Löschzug auf neue Erfahrungen zurückgreifen, was im Ernstfall zu beachten sei, um Menschen aus einem Seniorenheim zu retten.
Für die Bewohnerschaft war die Feuerwehrübung auch eine neue Erfahrung: „Viele haben das Spektakel mit Spannung aus den Zimmerfenstern oder vom Flur aus verfolgt“, erzählt Hagenkötter.
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