Im Kursana Domizil Gütersloh gratuliert Direktor André Weinberg der Wohnbereichsleiterin Sylvia Born zur 15-jährigen Betriebszugehörigkeit.
Gütersloh. Der berufliche Werdegang von Sylvia Born ist ein mustergültiges Beispiel für einen erfolgreichen beruflichen Neubeginn: Die 57-Jährige ist ursprünglich gelernte Konditorin und kam dann im Jahr 2010 nach einem Quereinstieg als frisch gebackene Altenpflegefachkraft in das Kursana Domizil Gütersloh. Seitdem gelang ihr ein steiler Aufstieg zur Wohnbereichsleiterin. In der Senioreneinrichtung am Tiefenweg hat die einstige Quereinsteigerin jetzt ihre 15-jährige Betriebszugehörigkeit gefeiert. Sie ist inzwischen längst eine bewährte Führungskraft.
Aus den Händen des Kursana-Direktors André Weinberg gab es anlässlich des Mini-Jubiläums nicht nur Blumen und Sekt für seine treue Mitarbeiterin. „Er hat sich auch bei mir für meine verlässliche Mitarbeit bedankt“, berichtet die Jubilarin. Der Einrichtungsleiter sparte auch nicht mit Lob: Er sei sehr froh, eine so „herzliche und treue Seele“ als Mitarbeiterin im Kursana Domizil zu haben, sagte Weinberg.
Auch die Kursana-Mitarbeiterin Anja Pohl, Leiterin der Sozialen Betreuung, berichtete vom hohen Ansehen der Wohnbereichsleiterin des Komfortbereiches: „Sie ist bei allen Bewohnern sehr beliebt und immer mit viel Herz bei der Arbeit - und sie hat immer ein Lächeln auf den Lippen“, so Pohl.
Die Jubilarin selbst blickte nach den Glückwünschen noch einmal auf ihren einstigen Quereinstieg zurück: Sie sei im Jahr 1988 als Spätaussiedlerin aus Schlesien nach Gütersloh gekommen. Born ist deutsche Staatsbürgerin, wuchs in Polen zweisprachig auf und hatte dort im Alter von 17 Jahren zunächst eine dreijährige Ausbildung zur Konditorin abgeschlossen. Wegen ihrer Verwandtschaft in Gütersloh habe sie diese Stadt dann für einen Neubeginn ausgewählt.
Zunächst arbeitete sie in der Produktion einer Süßigkeitenfabrik. Dann habe sie sich beruflich noch einmal neu orientiert und sich vor 19 Jahren für eine Ausbildung zur Altenpflegefachkraft beworben, erzählt Born. „Ich hatte durch meine katholische Heilig-Geist-Gemeinde in Gütersloh immer viel Kontakt zu älteren Menschen“, begründet Born ihren zweiten Berufswunsch. Sie habe auch schon vor ihrer zweiten Ausbildung regelmäßig in ihrer Nachbarschaft Senioren im Alltag unterstützt. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zur Altenpflegefachkraft habe sie zunächst zwei Jahre lang in einer ersten Senioreneinrichtung gearbeitet - und dann eine neue Herausforderung gesucht. Um auch noch weitere Menschen kennenzulernen, bewarb sie sich im Kursana Domizil und erhielt eine Zusage.
Zunächst arbeitete Born nach ihrem Wechsel in der gerontopsychiatrischen Abteilung des Kursana Domizils. Sieben Jahre später sei sie aus dem Demenzbereich in die gewöhnliche Betreuung gewechselt. Was Born hervorhebt: „Ich habe viele Fortbildungsangebote wahrgenommen.“ Vor sieben Jahren stieg sie zur Wohnbereichsleiterin auf. Im Wohnbereich Kiefer koordiniert sie unter anderem federführend die medizinische Versorgung und Pflege, ist aber auch Bindeglied zu Ärzten. Sie ist darüber hinaus auch dafür zuständig, das Personal für insgesamt drei Wohnbereiche zu koordinieren.
„Ich komme wirklich an jedem Tag sehr gerne zur Arbeit“, hebt die einstige Quereinsteigerin ihre Leidenschaft für die Tätigkeit in der Altenpflegebranche hervor. Der Umgang mit der Bewohnerschaft, den Kolleginnen und Kollegen sei untereinander sehr freundlich. „Es ist auch toll, dass die Senioren so viel Dankbarkeit zeigen“, sagt Born.
Ein vertrautes Miteinander sorgt auch in ihrer Freizeit für einen guten Ausgleich. Born ist seit 38 Jahren mit ihrem Mann Andreas verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und zwei Enkelkinder. „Ich verbringe viel Zeit mit der Familie“, sagt sie.
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