Kursana-Direktor André Weinberg gratuliert Anja Pohl zur zehnjährigen Betriebszugehörigkeit.
Gütersloh. „Alle haben mir herzlich gratuliert, viele Bewohner haben mich in den Arm genommen. Es war wirklich sehr rührend und wertschätzend“: Mit diesen Worten beschreibt Anja Pohl ihre Gemütslage im Moment der gelungenen Überraschung. Die junge Frau zählt im Kursana Domizil Gütersloh mit ihren erst 34 Jahren schon zum bewährten Stammpersonal. In der Senioreneinrichtung am Tiefenweg ist Pohl bereits seit zehn Jahren die Leiterin der Sozialen Betreuung.
Für Kursana-Direktor André Weinberg war der zehnte Jahrestag ihrer Betriebszugehörigkeit Grund genug, eine Überraschungsparty zu schmeißen. „Ich war total überrascht und habe damit wirklich nicht gerechnet“, sagt Pohl. Was beachtlich ist: Die 34-Jährige hat den Führungsposten schon unmittelbar nach ihrem Studium übernommen - und so auch ohne Umwege gleich auf Anhieb ihren Traumjob gefunden.
Anlässlich der für sie ausgerichteten Feier blickt Pohl noch einmal zurück: „Ich hatte vor meinem beruflichen Start in Münster Soziale Arbeit studiert.“ Als sie dann im Februar 2015 bei Kursana angefangen habe, sei ihr bis dahin noch nicht einmal ihr Studienzeugnis zugestellt worden. Das liege nun schon ein Jahrzehnt zurück: „Mir kommt es gar nicht so lange vor“, sagt Pohl immer noch spürbar gerührt.
Die 34-Jährige wohnt mit ihrem Ehemann und den beiden gemeinsamen Kindern in Rietberg im Kreis Gütersloh. Sie habe nach dem Abitur erst einmal ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolviert, um sich noch etwas zu orientieren, erzählt sie. Aber schon damals wusste die junge Frau: „Ich wollte später einen sozialen Beruf im Bereich der Betreuung ausüben.“ Deswegen habe sie ihr FSJ in einer Seniorenresidenz in Bad Waldliesborn absolviert. „Da habe ich sofort gemerkt, dass dieser Job genau richtig für mich ist“, so Pohl. Anschließend habe sie deshalb auch schon ihr Studium auf diesen Schwerpunkt ausgerichtet.
Dann folgte die Bewerbung für den Posten im Kursana Domizil - und ohne Umwege der Start im Wunschjob. Schon zweimal war Pohl seitdem in Mutterschutz und Elternzeit - und zweimal kehrte sie mit viel Vorfreude zurück auf ihren Traumposten.
Die zehnjährige Betriebszugehörigkeit bescherte ihr zahlreiche Glückwünsche und Umarmungen. „Mein Team und die Kollegen haben mich mit einer Jubiläumsfeier überrascht“, berichtet die 34-Jährige. Der Direktor habe sie vorher unter einem Vorwand in den großen Wintergarten gebeten.
Dort wurde Pohl unter anderem von Bewohnerinnen und Bewohnern empfangen, aber auch vom gesamten Betreuungsteam sowie weiteren und ehemaligen Kollegen. Im Beisein von Dussmann-Vertretern erhielt die Jubilarin Geschenke. Der Direktor habe ihr eine Urkunde und Blumen überreicht. „Es gab Sekt und Muffins - alle haben mich hochleben lassen“, berichtet Pohl. Sehr gefreut habe sie sich auch über die kurze Ansprache des Direktors Weinberg. Dieser sparte nicht mit Lob: Pohl sei „die gute Seele des Hauses“ und immer für ihre Mitmenschen da.
Auch das Betreuungsteam überreichte der Jubilarin ein Geschenk: „Einen Aufsteller mit Blumen und Unterschriften", erzählt Pohl. Mit Claudia Gassei ließ es sich auch die dienstälteste Betreuungsmitarbeiterin nicht nehmen, stellvertretend für das gesamte Team eine Rede zu halten. Gassei lobte Pohl als „tolle Chefin“, die seit vielen Jahren die Stellung halte, tolle Feste und Feiern organisiere.
Die Jubilarin bedankt sich auch jetzt noch einmal mit einem Treue-Bekenntnis: „Ich mache meinen Job so gerne - und ich schätze mein Team, die Bewohner und das gesamte Haus sehr.“ In Kürze nimmt Pohl deshalb nur vorübergehend Abschied. Sie erwartet ihr drittes Kind, geht im April erneut in den Mutterschutz und dann wieder in Elternzeit. Danach komme ich gerne wieder und freue mich auf weitere zehn Jahre“, kündigt sie lächelnd an.
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