Wenn Barbara Kutz (Mitte) im Domizil Billstedt ihre Tochter Maike (r.), Wohnbereichsleiterin Anja Heising und Dackel „Lotti“ um sich hat, fühlt sie sich geborgen.

 
03.02.2026

Was eine gute Pflegeeinrichtung auszeichnet

Der Schlaganfall ihrer Mutter im Oktober 2025 hob das Leben von Maike Kutz (48) aus den Angeln. Erst seit Barbara Kutz (80) im Domizil Billstedt umsorgt wird, kann ihre Tochter wieder ruhig schlafen.

Hamburg-Billstedt. Wenn Maike Kutz (48) heute erlebt, dass ihre Mutter lächelt, ihre geliebte Dackelhündin „Lotti“ streichelt und sogar ein paar Worte spricht, grenzt es für die Oststeinbekerin an ein Wunder. Denn im Oktober vergangenen Jahres hatten ihr die Krankenhausärzte dazu geraten, sich von Barbara Kutz (80), die nach einem schweren Schlaganfall in kritischem Zustand war, zu verabschieden. „Doch mein Gefühl sagte mir, dass der Zeitpunkt noch nicht gekommen war. Schließlich ist meine Mutter zeitlebens eine große Kämpferin gewesen“, sagt Maike Kutz, deren Vater 2025 verstorben ist. Sie entschied damals, ihre Mutter durch eine Nasensonde ernähren zu lassen und reduzierte ihre Vollzeitstelle als Bürokauffrau auf Teilzeit. Täglich besuchte sie Barbara Kutz in der Klinik, um ihr vom Alltag mit „Lotti“ zu berichten. Als sich der Zustand ihrer Mutter nach drei Wochen tatsächlich stabilisiert hatte, stand für Maike Kutz die Suche nach einer Pflegeeinrichtung an.

„Der erste Eindruck zählt“

„Ich fand es schwer, sie in fremde Obhut zu geben. Aber meine Mutter braucht professionelle Unterstützung, damit sich ihr Zustand verbessern kann“, sagt Maike Kutz. „Da für mich der erste Eindruck zählt, habe ich mir sechs Häuser in der Nähe ohne vorherige Anmeldung persönlich angeschaut.“ Im Kursana Domizil Billstedt habe ihr gefallen, dass im gemütlich gestalteten Eingangsbereich Pflanzen stehen und sich Tobias Wolf und Elena Ademi aus der Verwaltung gleich Zeit für ihre Fragen genommen haben, sagt sie. „Außerdem waren sie die einzigen, die auch Lotti begrüßt haben. Das fand ich sympathisch.“ Auch der Therapieplan überzeugte Maike Kutz: Seit dem Einzug von Barbara Kutz in ein Doppelzimmer Ende Oktober kommen einmal wöchentlich ein Physiotherapeut und eine Logopädin zu ihr. Die Mitarbeitenden der sozialen Betreuung fördern in Einzelbetreuung ihre Ressourcen, und die Pflegenden mobilisieren die Seniorin in den Rollstuhl, so dass sie an Veranstaltungen teilnehmen kann.

Ein offenes Ohr für die Angehörigen

Besonders dankbar ist Maike Kutz für die gute Kooperation mit Wohnbereichsleiterin Anja Heising und ihrem Team, das sie umgehend über alle Entwicklungen bei ihrer Mutter informiert und für sie als Angehörige stets ein offenes Ohr hat. „Erst seit ich weiß, dass meine Mutter in guten Händen ist, kann ich wieder ruhig schlafen“, sagt Maike Kutz. „Das Domizil ist für mich wie ein Anker, an dem ich mich in dieser herausfordernden Zeit festhalten kann.“

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