Sonja Maurer beobachtet im Kursana Domizil gern das neue Wellensittich-Paar Sandro und Luna. Sie hat auch das Schild an der Voliere gestaltet.
Kaiserslautern. Die bunten Vögel machen ganz schön viel Wirbel. Sandro und Luna sind ständig in Bewegung, flattern in der Voliere umher, nehmen mal kurz auf dem mit Papier bedecktem Boden Platz, krallen sich am Draht fest oder machen es sich auf der Holzstange bequem. Die beiden gefiederten Genossen werden oft beobachtet. Die Senioren sind daran interessiert, wie die Vögel sich verhalten und ob sie sich vertragen.
Der große Käfig war bis vor kurzem das Zuhause von Pietro und Theresia. Letztere verstarb und ließ ihren Partner allein zurück. Die Senioren haben aber dem Single-Dasein des „Witwers Pietro“ schnell ein Ende gesetzt und ihm eine neue Dame namens Luna zur Seite gestellt. Niemand kann genau sagen, was mit Pietro los war. Hat er Theresia schmerzlich vermisst, und ist er am Liebeskummer und der Trauer zerbrochen?, fragten sich die Senioren, nachdem Pietro nach ein paar Tagen das Zeitliche segnete.
Die Freunde der Wellensittiche, die die zwitschernden Gesellen täglich besuchen, sahen es als ihre Pflicht an, schnell einen Partner für Luna zu finden. Also machten sich die Senioren – allen voran Sonja Maurer, die sich um die Tiere kümmert, in Kaiserslautern auf die Suche nach einem passenden Freund für Luna. In Absprache mit Silvia Mosebach-Kube, Direktorin des Kursana Domizils, brachten sie Sandro mit.
Die schwierige Kennenlernphase läuft noch. Sandro und Luna zwitschern im Duett und die Zuschauer vor dem Käfig können ein Loblied auf die gute Beziehung der beiden Wellensittiche singen. Damit auch alle wissen, wer in der Voliere zuhause ist, hat Sonja Maurer ein Namensschild mit der Aufschrift Sandro und Luna gestaltet. Die beiden Wellensittiche sind jung, flink und voller Dynamik – das überträgt sich auf das Publikum vor dem Käfig, das in Bewegung kommt. Die Vögel bringen Leben in den Raum, und die Senioren kommentieren gern das Verhalten des Duos. Wie agil die Wellensittiche sind, zeigte sich, als das neue Paar zusammen fotografiert werden sollte. Das war nur durch Bestechung möglich. Erst als ein Stück Apfel gereicht wurde, blieben beide für einen Moment auf der Stange sitzen.
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