So wie die Kinder, mit denen sie das St.-Martinsfest feierten, hatten auch die Senioren im Kursana Domizil Laternen gebastelt.
Kaiserslautern. Beim Singen der Lieder und beim Anblick des römischen Soldaten in seinem roten Mantel haben sich die Senioren an ihre eigene Kindheit und an die Zeit, als sie mit ihren Kindern zum Laternenumzug gingen, erinnert. Das St. Martinsfest im Kursana Domizil war eine generationenübergreifende Feier, bei der der Altersunterschied von bis zu 90 Jahren keine Rolle spielte. Gemeinsam erlebten Alt und Jung im Kerzenschein schöne Momente voller Herzlichkeit.
Die Kinder trugen stolz ihre selbstgebastelten Laternen vor sich her und auch die Senioren zeigten, was sie in den vergangenen Wochen im Kreativtreff hergestellt hatten: Lustige bunte Laternen, die wie Eichhörnchen aussahen und mit Tannenzapfen verziert waren. Die bunte Schar des St-Martinsumzuges bewegte sich durch das Foyer des Kursana Domizils. Gemeinsam sangen die Älteren mit den jungen Besuchern einige Laternenlieder und kamen bei Punsch und anderen Heißgetränken ins Gespräch.
Erinnert wurde an die überlieferte Szene mit der Teilung des Mantels an einen frierenden Bettler. Der römische Soldat Martin, der später Bischof wurde, schenkte einem armen Mann Aufmerksamkeit, den halben Mantel und damit viel Herzenswärme, nach der sich in der heutigen Zeit mit Krisen und Kriegen viele Menschen sehnen.
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