Humorvoll erzählten Markus Maria Winkler (links) und Jürgen Wegscheider Wilhelms Buschs Geschichten von den alltäglichen Schwächen und Stärken.

 
23.11.2024

Geschichten von Wilhelm Busch – immer mit einem Augenzwinkern

Königstein. Die beiden Schauspieler Markus Maria Winkler und Jürgen Wegscheider haben ihr Publikum in der Kursana Villa Königstein mit einer szenischen Lesung mit Werken von Wilhelm Busch begeistert. Das Duo hatte für sein literarisches Programm, das den Titel „Der Vogel, scheint mir, hat Humor“ trägt, Pointen, turbulente Geschichten und feinsinnige Verse des Dichters und Schriftstellers herausgesucht. Dabei beleuchteten die beiden Künstler auf humoristische Art und Weise die alltäglichen Schwächen und Stärken sowie die Gegensätze des Menschen.

Das Duo rezitierte Wilhelm Buschs Geschichten. Im Gepäck hatten sie selbstverständlich auch „Max und Moritz“, Buschs wohl bekanntestes Werk, das in 200 Sprachen übersetzt wurde. Der 1832 geborene Wilhelm Busch hatte viel Phantasie und war ein Meister des gereimten Wortes, aber nicht permanent ein Spaßvogel. Er reiste durch viele Länder, suchte jedoch selten den Kontakt zu den Menschen. In seinem Heimatdorf fühlte er sich in der Abgeschiedenheit und Stille wohl. Dort sammelte er offensichtlich Kraft, Ideen und hatte Muse für seine Skizzen und Zeichnungen. Buschs Texte haben viel Philosophisches, Weltkluges und seien nach wie vor sehr aktuell, so die beiden Künstler.

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