Der Vierbeiner „Merlin“ genießt beim Besuch der Senioren in der Kursana Villa volle Aufmerksamkeit.

 
18.11.2025

„Merlin“ sorgt für Lebendigkeit und Entspannung

Die Begegnung von Mensch und Tier ist immer wieder ein besonderes Erlebnis. Der Besuch des Vierbeiners „Merlin“ in der Kursana Villa Königstein hat die Senioren sichtlich bewegt. Der Blick und die Berührungen sorgten für Entspannung, Lebendigkeit und viel Freude in der Gruppe.

Königstein. Der Mischlingshund „Merlin“ geht mit Leichtigkeit auf die Senioren zu und schafft es schnell, Emotionen auszulösen. Der einjährige Vierbeiner nähert sich den Menschen mit einem liebevollen Blick, der den Weg zu einer harmonischen Begegnung ebnet. In der Seniorenrunde freut sich „Merlin“ besonders, wenn er gestreichelt wird und Leckerlies bekommt. Pfötchen geben, das ist immer drin, große Kunststücke kann der junge Vierbeiner noch nicht.

„Merlin“ gehört zu Verena Roos, Leiterin des Kursana-Teams der Sozialen Betreuung, die ihn bereits seit einem halben Jahr bei Besuchen in der Kursana Villa an die Senioren gewöhnt. Der Hund demonstriert bei seinem jüngsten Auftritt, was in der sogenannten tiergestützten Therapie beschrieben wird: Er nimmt auf der emotionaler Ebene Kontakt auf, stimuliert sein Gegenüber, begegnet den Menschen vorurteilsfrei und vermittelt allen das Gefühl, angenommen zu werden. Die Senioren, die im beschützenden Wohnbereich für an Demenz erkrankte Menschen zuhause sind, reagieren individuell auf den Hund. Viele lächeln und wirken hellwach.

Die Fachkräfte der Pflege und aus dem Team der Sozialen Betreuung sehen, wie „Merlin“ die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Selbst die Senioren, die gewöhnlich still und ruhig sind oder zu denen der Zugang schwierig ist, werden aktiv, denn „Merlin“ gibt ihnen Impulse. Er löst Sinnes- und Bewegungsreize aus, schafft Vertrauen, so dass sich die Senioren öffnen. Durch den Kontakt mit dem Vierbeiner entsteht eine harmonische Atmosphäre, eine positive Grundstimmung, die für Entspannung sorgt und die es den Senioren leicht macht, Gefühle auszudrücken.

„Merlin“ erweist sich als professioneller „Therapeut“, der durch sein spielerisches Auftreten und sein gutmütiges Verhalten ein wirksames Rezept für gute Laune hat. Nebenwirkungen gibt es keine, dafür spüren die Bewohnerinnen und Bewohner, dass sich die Begegnung mit dem Hund positiv auf das Lebensgefühl und das Wohlbefinden auswirkt. Am Ende gab es nur eine Frage in der Gruppe: Wann kommt „Merlin“ wieder? „Demnächst“, verspricht Verena Roos, die über „Merlin“ sagt, er sei ein ruhigen Gesell und sehr empathisch.

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