14.10.2025
Schöne Momente bringen mehr Lebensqualität
Ein Umzug im Alter ist oft mit großen Herausforderungen verbunden, selbst wenn es gute Gründe gibt, warum Senioren ihre gewohnten Räumlichkeiten verlassen: Bei eingeschränkter Mobilität können Treppenstufen zum Hindernis werden die Demenz verändert alles oder Haus und Garten machen zu viel Arbeit, die nicht mehr selbständig bewältigt werden kann. Ein neues Zuhause in einer Senioreneinrichtung kann der beste Weg sein. Gertrud und Ludwig Wendorff sind diesen Schritt gegangen und fühlen sich in der Kursana Villa Königstein in der Bischof-Kaller-Straße wohl. „Das war die richtige Entscheidung.“
Königstein. „Nach so vielen Jahren im eigenen Haus in Schwalbach war der Umzug sicherlich auch mit einem Risiko verbunden, aber es ist alles gut gegangen, hier hat es uns gleich gefallen, und wir fühlen uns in der Kursana Villa richtig wohl“, sagt Ludwig Wendorff. Der 92-Jährige hat es sich mit seiner Frau Gertrud im Kaminzimmer auf dem Sofa bequem gemacht und denkt über das Leben nach. „Uns fehlt es an nichts, was wollen wir mehr? Es scheint so, als hätten wir alles richtig gemacht.“ Ludwig Wendorff hält Gespräche und die Entscheidung über die Frage, wo und wie man im Alter leben möchte, für wichtig. „Damit sollten sich ältere Menschen frühzeitig beschäftigen.“ Er möchte niemanden belehren, „aber je früher man sich damit auseinandersetzt, umso besser kann der Weg werden“, so seine Empfehlung.
Niemandem fallen große Veränderungen im Alter leicht. Bei einem Umzug werden nicht nur Möbel bewegt, sondern die ganzen Lebensumstände können in Schwung geraten. „Einen alten Baum verpflanzt man nicht“, heißt eine Redewendung. Doch wer daran festhält, kann auch Lebensqualität verlieren, wenn man in den eigenen vier Wänden nicht mehr zurechtkommt und der Alltag vielleicht zur Last wird. „Um Verlust geht es aber nicht, wenn sich die Situation für Senioren ändert. Der Blick sollte auf die schönen Momenten fallen, durch die mehr Lebensqualität gewonnen wird“, sagt Bernadette Krötz, Direktorin der Kursana Villa. Sie erlebt oft, dass Senioren in der Kursana Villa nach dem Umzug aufblühen, nach Darstellung ihrer Angehörigen lebendiger werden und Freude an der Gemeinschaft im Haus sowie an den vielfältigen Angeboten mit Konzerten, Lesungen, Vorträgen, Ausflügen, Theaterbesuchen, Sport und Festen haben.
Welche Möglichkeiten es gibt, den sogenannten dritten Lebensabschnitt in Sicherheit, Geborgenheit und in einer fürsorglichen Atmosphäre zu verbringen, das ist eine entscheidende Frage, mit der sich Senioren und ihre Familie nicht erst in einer Notsituation und unter Druck beschäftigen sollten. Gertrud und Ludwig Wendorff waren offen für Neues. Sie haben sich über den Service, die Pflege, das Programm, über das Leben in der Kursana Villa informiert und mit ihrer Familie, zu der zwei Söhne, drei Enkel und zwei Urenkel gehören, besprochen, wie die Zukunft im Alter von über 90 Jahren aussehen kann.
„In der Kursana Villa wird viel geboten, doch auch wenn wir nicht alles mitmachen, ist es ein gutes Gefühl zu wissen, dass wir so viele Möglichkeiten haben“, sagt die 90-Jährige, die Frankreich liebt und früher als Dolmetscherin gearbeitet hat. Ihr Mann Ludwig hat sich über Jahrzehnte hinweg als Fachmann für Finanzen in Unternehmen mit der Optimierung von Arbeitsprozessen und Zahlen beschäftigt. Seine persönliche Bilanz umschreibt er so: „Meine Frau und ich haben viel gearbeitet, viel aufgebaut und nie Schulden gemacht, jedenfalls nicht, um zu konsumieren. Jetzt genießen wir hier den Lebensabend“, sagt er lächelnd.“
Die Wendorffs sitzen in der Kursana Villa nicht bei Festen in der ersten Reihe und schunkeln zur Schlagermusik, sie besuchen auch nicht permanent den Kreativkreis und basteln oder kommen jede Woche bei der Sitz-Gymnastik in Bewegung. Das Paar ist seit rund 70 Jahren zusammen, mag gute Gespräche, genießt Konzerte von Pianistinnen und anderen Instrumentalisten, hört sich je nach Thema einen Vortrag an, und „wir sitzen gern zusammen und trinken in unserem Apartment nach dem Abendessen ein Gläschen Wein“.
Die Betreuungskräfte der Kursana Villa wissen, wann sie Gertrud und Ludwig Wendorff auf keinen Fall stören dürfen. Wenn das Team Hansen, Stadler & Co mit Spürsinn und einer Prise bayrischem Humor ermittelt, ist das Paar immer dabei. Die Wendorffs sind von der ZDF-Serie „Die Rosenheim-Cops“ begeistert. Fußballfans sind sie ebenso. Sie fiebern bei den Spielen der „Roten Teufel“ auf dem Betzeberg mit, hatten früher Dauerkarten für den 1. FC Kaiserslautern und schwärmen von dem legendären Fußballer Fritz Walter, den sie noch live erlebt haben.
„Wir sind hier im Haus herzlich empfangen worden, uns gefällt das schöne Ambiente und die familiäre Atmosphäre. Alle sind so nett zu uns, warum auch nicht, wir haben ja immer gute Laune“, sagt Ludwig Wendorff.
Zur Übersicht