Die Seniorinnen machten einen Spaziergang im Dahliengarten am Fuldaer Dom. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt waren auf dem Regenschirm von Helga Balzer zu sehen.
Künzell. Im Dahliengarten am Fuldaer Dom gibt es immer etwas zu entdecken. Im Sommer blühen auf dem Areal mitten in der City rund 30 verschiedene Dahliensorten in leuchtenden Farben. Das Kleinod liegt an prominenter Stelle in der Stadt und doch etwas versteckt hinter einer Mauer. Die Seniorinnen aus dem Kursana Domizil genossen bei ihrem Ausflug in den berühmten Garten die vielfältige Blütenpracht und den schönen Blick auf den Hexenturm sowie die Türme des mächtigen Fuldaer Doms, in dem sich die Künzellerinnen ebenfalls umsahen. Anschließend kehrte die Gruppe in das Café der örtlichen Stiftung „antonius: gemeinsam Mensch“ ein.
Helga Balzer (86) hatte auf die Reise vorsorglich einen Regenschirm mitgenommen, einen ganz besonderen, der zur Domstadt passte. Sie hatte einen „Fulda-Regenschirm“ dabei, auf dem die beliebtesten Sehenswürdigkeiten gezeigt werden. Die Teilnehmenden, darunter Gisela Brucks (87), Gertraud Filke (88), Ingrid Herrlich (81), Ilse Reinecke (94) sowie Betreuungskraft Agota Drella und der ehrenamtliche Begleiter Dr. Jürgen Klotz, waren vom Dahliengarten und den Erlebnissen des Ausflugs begeistert.
Schon zur Tradition geworden ist für die Senioren aus dem Kursana Domizil der jährliche Besuch des beeindruckenden Kunstwerkes „Sargenzeller Früchteteppich“. In der Zeit rund um das Erntedankfest präsentieren viele kreative Menschen den in der denkmalgeschützten Alten Kirche in mühevoller Kleinarbeit angelegten Früchteteppich. Wie der Name sagt, besteht das Werk aus echten Früchten, Samenkörnern und Blüten, die wie Puzzleteile zu einem großen Bild zusammengefügt werden. Die Besucherinnen und Besucher aus dem Kursana Domizil staunten über die Idee und die feinmotorische Meisterleistung.
In diesem Jahr haben sich die Künstlerinnen und Künstler für ein Motiv aus der Geschichte „Der Sturm auf dem See“ aus dem Lukas-Evangelium entschieden. Helma Klinkow, mit 96 Jahren eine der Ältesten im Kursana Domizil, staunte besonders über die feinen Details und die dramatische Gesamtkomposition des Früchteteppichs.
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