Es ist nicht überliefert, ob es im „Wilden Westen“ Sitztanz gab, doch beim Sommerfest im Kursana Domizil kam die Gymnastik mit bunten Tüchern beim Publikum gut an.
Künzell. Im Saloon ist es friedlich. Anders als in bekannten Filmen aus dem „Wilden Westen“ gab es beim Sommerfest im Kursana Domizil an der Bar keine Prügelei. Die Cowboys und anderen Siedler, die sich im Westen des Landes niedergelassen und eine neue Stadt gegründet haben, feiern alle frohgelaunt. Auf einer riesigen Leinwand im Garten ist die Fassade eines Saloons nachgebildet. Vor der idyllischen Kulisse mit dem Pferd und der Country-Gitarre sitzen Menschen in karierten Hemden, mit Sheriff-Stern, Cowboyhüten und kommen mit bunten Tüchern in den Händen zu flotter Musik bei der Sitzgymnastik in Schwung. Die gab es im „Wilden Westen“ nie, dabei wäre das vielleicht ein gutes Rezept für ein friedliches Miteinander gewesen: Sitztanz statt Schießerei.
Der „Wilde Westen“ von Amerika und das gleichnamige Motto des Sommerfestes im Kursana Domizil haben einige Gemeinsamkeiten. Die Sonne knallt gnadenlos vom Himmel und heizt den Partygästen kräftig ein. Trotzdem kommt Bewegung in das bunte Treiben. Als das Kursana-Team auf der Bühne steht und den typisch amerikanischen Volkstanz Line Dance, der fest zur Country- und Western-Kultur gehört, zeigen, klatschen alle zum Rhythmus der Musik in die Hände. Geschunkelt und mitgesungen wurde auch bei den Hits von Stefanie und Siegfried, die den Geschmack der Senioren kennen und ihre Lieblingslieder parat hatten.
Viel zu lachen gab es für das Publikum bei den lustigen Sketchen, die das Kursana-Team präsentierte. Abgerundet wurde das Sommerfest mit Spezialitäten vom Buffet beim Barbecue, nachdem dann im „Wilden Westen“ als Nachtisch Erdbeer-, Schokoladen- und Stracciatella-Eis serviert wurde.
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