Britta Bierhaus, Leiterin des Kursana Domizils, und Konrad Hoffmeister vor dem Foto des Westfensters im Andachtsraum.
Kürten. Konrad Hoffmeister, Bewohner des Domizils, hat das Negativ für das Foto gespendet. Es wurde dann als Fensterbild eingerahmt und ziert nun den Andachtsraum der Einrichtung.
Das sogenannte Westfenster ist das größte Fenster des Altenberger Doms und mit einer Höhe von 18 Metern sowie einer Breite von acht Metern das größte gotische Kirchenfenster nördlich der Alpen. Es entstand um 1400 und zeigt das sogenannte „Himmlische Jerusalem“, also die Vorstellung vom Paradies und der himmlischen Stadt Gottes.
Das Fenster besteht überwiegend aus hellem Glas mit goldenen und bunten Akzenten. Dadurch und im Zusammenspiel mit dem Nordfenster wirkt der Dom innen sehr lichtdurchflutet. Deshalb wird der Altenberger Dom auch „Haus ohne Mauern“ genannt. Der gesamte Dom wurde über fast 150 Jahre gebaut. Mit der Fertigstellung des Westfensters war die Kirche schließlich vollendet.
Viele Besucher beschreiben den Eindruck im Abendlicht als besonders faszinierend, weil das goldene Glas dann stark leuchtet. Im Andachtsraum des Kursana Domizils erinnert das Foto nun die Bewohnerinnen und Bewohner an das bekannte Denkmal der Region.
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