Die Auszubildende Shirin Kuhne konnte vielen Bewohnern beim Basar im Domizil Oststeinbek mit ihren selbst gefertigten Weihnachtsfiguren eine Freude machen.

 
28.11.2025

Mehr Unterstützung für eine gute Pflegeausbildung

Nach dem Wechsel im ersten Jahr der Fachkraftausbildung ins Domizil Oststeinbek fühlt sich Shirin Kuhne (22) in ihrem Traumberuf angekommen.

Oststeinbek. Normalerweise kümmert sich die Auszubildende Shirin Kuhne im Domizil Oststeinbek um die Grundpflege und das Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner. Beim Basar in der Pflegeeinrichtung übernahm sie zudem zusammen mit ihrer Mutter Cornelia einen Verkaufsstand und machte den Senioren mit selbst gegossenen Kerzen und liebevoll gestalteten Weihnachtsfiguren eine Freude. „Das war eine schöne Gelegenheit, um die Bewohner noch einmal besser kennenzulernen“, sagt die 22-Jährige, die seit Juni dieses Jahres im Domizil tätig ist. Für die Hamburgerin war der Wechsel des Arbeitgebers im ersten Jahr ihrer insgesamt dreijährigen Ausbildung zur examinierten Pflegefachfrau ein echter Glücksfall.

Die Praxisanleiterin gibt Sicherheit

Durch zwei Schulpraktika im Krankenhaus war Shirin Kuhne früh klar, dass sie später einmal im Gesundheitswesen arbeiten möchte. Nach dem Hauptschulabschluss begann sie in einer Praxis für Orthopädie eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten. „Doch die habe ich abgebrochen, weil ich mehr über Medizin lernen wollte. Stattdessen habe ich mich für die Ausbildung zur Pflegefachfrau bei einem ambulanten Pflegedienst entschieden“, sagt sie. Dort vermisste Shirin Kuhne allerdings die Nähe zu Menschen und die fachliche Unterstützung bei der Umsetzung ihres Lernstoffes. „Im Domizil muss man nicht um seine Praxisanleiter-Stunden kämpfen“, sagt sie. „Außerdem gibt es hier einen Raum für uns Auszubildende, in dem wir gemeinsam lernen können. Und unsere Praxisanleiterin Malwina Barczak steht hundertprozentig hinter uns. Man kann jederzeit mit seinen Problemen zu ihr gehen.“

Alle Auszubildenden lernen gemeinsam

Gerade kommt Shirin Kuhne von einer zweitägigen Fortbildung für die Kursana-Auszubildenden aus Berlin zurück. Hier wurde ihr in Workshops viel medizinisches Fachwissen vermittelt, und sie konnte sich mit über 300 Auszubildenden aus dem gesamten Bundesgebiet über ihre Erfahrungen austauschen. Auch wenn sie sich auf ihre weiteren Praxiseinsätze im Rahmen ihrer Ausbildung in der Kinderkrankenpflege und der Psychiatrie freut, hat Shirin Kuhne bereits eine Entscheidung getroffen: „Ich fühle mich hier mehr als wohl. Es wäre toll, wenn ich nach meinem Abschluss weiter im Domizil arbeiten könnte.“

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