Die beiden letzten Zebrafinken in der großen Voliere des Domizils.

 
02.07.2026

Schwerer Abschied von Maxi und Bert

Über ein Jahrzehnt lang gehörten Zebrafinken zum Leben im Kursana Domizil Pullach. Nun musste sich die Einrichtung von den letzten beiden Vögeln verabschieden.

Pullach. Leises Zwitschern im Eingangsbereich, neugierige Blicke in die Voliere und kurze Gespräche auf dem Weg über die Station: Im Kursana Domizil Pullach waren die Zebrafinken über viele Jahre ein fester Bestandteil des Alltags.

Seit 2013 lebten Vögel aus dem Tierheim in der Einrichtung. Anfangs zog eine Gruppe von sechs Vögeln ein, später kamen weitere Tiere hinzu. Über die Jahre veränderte sich die kleine Gemeinschaft immer wieder, doch das Ziel blieb, möglichst eine stabile Gruppe zu erhalten. 

Vor der Anschaffung hatte sich das Team intensiv mit der artgerechten Haltung vertraut gemacht: Eine große Voliere bot den Tieren Platz, frisches Obst und Gurke kamen regelmäßig aus der Küche, frische Gräser wurden mitgebracht.

Besonders schön war die Verbindung zu den Bewohnerinnen und Bewohnern. Einige übernahmen Patenschaften und durften den Vögeln Namen geben – mit Urkunde und sichtlichem Stolz. So bekamen die kleinen Bewohner Namen wie Gino, Alex und zuletzt Maxi und Bert.

Der Abschied von den letzten beiden Vögeln Maxi und Bert fiel nun allen Beteiligten schwer. Beide Tiere waren gesundheitlich stark geschwächt. Nach tierärztlicher Begleitung wurde entschieden, sie einschläfern zu lassen. 

Damit endet nach 13 Jahren ein kleines Kapitel im Kursana Domizil Pullach. Ganz still ist es an der Voliere dennoch nicht geworden: Eine Soundbox erinnert heute mit Vogelgezwitscher an die früheren Bewohner, Stofftiere sitzen als Dekoration im Käfig.

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