05.02.2026
Schülerin präsentiert Shanghai-Vortrag für Senioren
Nach ihrem Sozialpraktikum 2025 kehrten Faylin Zschuckelt (17) und zwei Mitschüler vom Hansa-Gymnasium in Bergedorf in die Villa Reinbek zurück, um von ihrem Schüleraustausch in China zu berichten.
Reinbek. Mit einem spannenden Vortrag über ihren knapp zweiwöchigen Schüleraustausch in der chinesischen Metropole Shanghai löste Faylin Zschuckelt (17) in der Kursana Villa Reinbek ein Versprechen ein. „Während meines Sozialpraktikums im vergangenen Jahr habe ich mit den Bewohnern meine Reisevorbereitungen geteilt“, erzählt die Schülerin, die mittlerweile die 11. Klasse des Bergedorfer Hansa-Gymnasiums besucht. „Wir haben in der Zeitungsrunde viel über China diskutiert. Die Senioren haben so mitgefiebert, dass ich sie gern an meinen Erfahrungen teilhaben lassen wollte und für sie eine Präsentation der Reise angefertigt habe. Ihre Begeisterung über meinen Vortrag hat mich wirklich überwältigt.“
„Kulturschock“ löst angeregte Diskussion aus
Vor fast dreißig Bewohnerinnen und Bewohnern berichtete Faylin Zschuckelt zusammen mit ihren Mitschülern Kian und Maxim vom Besuch der Partnerschule „Yucai Highschool“, vielen Ausflügen und einem mehrtägigen Aufenthalt in ihren Gastfamilien in der bedeutendsten Industriemetropole Chinas. „Der gigantische Städtebau, die vielen Menschen, all das fremde Essen und die ungewohnten Gerüche waren für uns ein Kulturschock“, führte Faylin Zschuckelt aus. Schnell kam eine angeregte Diskussion auf. „Die Bewohner fragten nach dem Alltagsverhalten und den Essgewohnheiten genauso wie nach der politischen Situation“, sagt die Schülerin. „Sie wollten auch wissen, was wir aus der fremden Kultur als Anregung mitgenommen haben: Mich haben die Sauberkeit und der geordnete Alltag in der Millionenstadt beeindruckt. Aber was die Offenheit angeht, können die Chinesen viel uns lernen.“
Erfahrungen in der Villa beeinflussen Berufswunsch
Am Ende gab es viel Applaus und persönliche Dankesworte von einigen Bewohnerinnen und Bewohnern, die Faylin Zschuckelt während ihres dreiwöchigen Praktikums besser kennengelernt hat. „Durch die Erfahrungen in der Villa bin ich persönlich gewachsen“, sagt sie im Rückblick. „Ich habe erfahren, wie viel Freude es macht, Verantwortung zu übernehmen und anderen Menschen zu helfen. Seither kann ich mir sehr gut vorstellen, später in einem sozialen Beruf zu arbeiten, vielleicht sogar in der Pflege.“
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