16.09.2026
Gießkanne als Symbol für gute Pflege
Volles Haus im Kursana Domizil Schneeberg. Zum Netzwerktreffen kamen Dienstleister und Freunde, um gemeinsam mit den Mitarbeitern das (Pflege-)Jahr Revue passieren zu lassen und auf gemeinsame Erfolge anzustoßen.
Schneeberg. Die Decke vom Domizilrestaurant hat Symbolcharakter. Direktorin Katrin Rings verwandelt sie zusammen mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum alljährlichen Netzwerktreffen als Projektionsfläche für gute Pflege. So hingen dort in der Vergangenheit schon Regenschirme und Hüte. In diesem Jahr nun leuchteten Gießkannen in verschiedenen Farben und Größen von der Decke. In dem trockenen Sommer die wohl am häufigsten verwendeten Gartenutensilien. In ihrer Begrüßungsrede sprach Direktorin Katrin Rings über die Gießkanne: „Die Pflege ist wie ein lebendiger Garten“, zog sie Parallelen. „Die Bewohner im Herbst des Lebens benötigen ganz individuelle Pflege. Mit der Gießkanne kann man wässern und dosieren, so dass möglichst alles ideal gedeiht“, bemerkte Katrin Rings. Einen schönen Beweis lieferten dann auch gleich ein paar Bewohner, die mit dem neuen Domizilhit „Wir haben oben gute Laune, unten gute Laune“ den Saal zum Toben brachten. Das Publikum sang und klatschte begeistert mit.
Danach klopfte Katrin Rings mit einem Löffel an eine Gießkanne, um auf die Künstler des Abends aufmerksam zu machen. Die „Brüder Mundwinkel“ eroberten mit ihrem Comedyprogramm in Sekunden die Herzen der Zuschauer. Fernab von der Mainstream-Comedy unterhielten sie mit einer Mischung aus skurriler Lyrik und schrägen Gesangseinlagen. Besonders sympathisch: Die fiktiven Brüder Rudi und Kalle (Motto: „Die komischsten Brüder, seit es komische Brüder gibt“) bezeichnen ihren Auftritt selbst als „Desaster mit hohem Spaßfaktor“. Den genossen die Gäste und Mitarbeiter sichtlich, so dass es zum Abschluss noch eine besonders amüsante Gesangseinlage des Kleinkunst-Duos gab, bei der das Publikum wiederum vergnügt mitmachte.
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