In Gemeinschaft am Feuer zu sitzen, mögen die Bewohner sehr. So war das auch beim Frühlingsfeuer.
Schwedt. Ähnlich wie zu Jahresbeginn, wenn im Haus Andreas das Schlechte aus dem vergangenen Jahr verbrannt wird, hielten es die Schwedter mit dem Frühlingsfeuer. Symbolisch für schlechte Jahre wurde der Holzosterhase verbrannt. Der saß seit Jahren im Garten, nachdem er auf einem der ersten Osterbasare keinen Käufer gefunden hatte. Inzwischen sah er ziemlich mitgenommen aus. Und so wurde – während es in mancher Familie vielleicht Hasenbraten zum Osterfest gab – in der Einrichtung ein Holzhase im offenen Feuer „gebraten“.
Die Möglichkeit, an der Feuerschale zu sitzen, nahmen die Bewohner sehr gut an. Etwa 30 von ihnen waren gekommen. Selbst die, die sonst nicht so gerne vor die Tür gehen, hatten sich auf den Weg gemacht, um bei herrlichem Frühlingswetter in Gemeinschaft am Feuer zu sitzen.
Ein Grund war sicher auch die verlockende Verpflegung. Die Mitarbeitenden der Küche hatten sich ordentlich ins Zeug gelegt. Es gab Bratwurst vom Grill. Bewohnerin Ursula Taubert hat es besonders gut geschmeckt. Die Wurst, erzählte sie, erinnere sie an früher. Sie hat das Grillen im Sommer immer sehr gemocht.
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