24.04.2025
Bewohner ist Zeitzeuge des Eröffnungsjahres
Der 89-jährige Heinz Kobbe wohnt länger im Kursana Domizil Seelze als alle anderen aus dem Kreis der Bewohnerschaft. Leidenschaftlicher Fußballfan feiert den 15. Jahrestag seines Einzuges im 2009 neu eröffneten Seniorenheim.
Letter. Er ist leidenschaftlicher Fußballfan und schon seit etlichen Jahren Anhänger des Zweitligisten Hannover 96. Sinnbildlich zählt der 89-jährige Heinz Kobbe auch im Kursana Domizil Seelze zur Anfangsformation und zum festen Stamm der beteiligten Akteure. Im Seniorenheim an der Brandenburger Straße in Letter ist Kobbe nämlich auch ein Zeitzeuge des ersten Betriebsjahres. Nach der Eröffnung des Kursana Domizils im Jahr 2009 zählte er schon neun Monate später zu den ersten Bewohnern. Zum 15. Jahrestag seines Einzuges hat Kobbe jetzt jede Menge Glückwünsche erhalten.
„Niemand aus dem Kreis der Bewohnerschaft wohnt länger im Kursana Domizil als er“, berichtete während einer kleinen Glückwunschzeremonie die Kursana-Mitarbeiterin Heike Ilsemann, Leiterin der Sozialen Betreuung. Das Pflegeheim sei im Juni 2009 eröffnet worden. Kobbe zog bereits am 15. April 2010 in ein Einzelzimmer. „Er wohnt am längsten bei uns und war fast von Anfang an dabei“, sagte Ilsemann.
Kobbe erhielt nicht nur jede Menge Glückwünsche, sondern auch ein liebevoll gestaltetes Geschenkpaket. „Mit verschiedenen Pflegeprodukten, seinem Lieblingstee und Keksen“, berichtete die Kursana-Mitarbeiterin.
Die Leiterin der Sozialen Betreuung gab auch noch nähere Auskünfte über den Rekord-Bewohner: Demnach gestaltet der 89-Jährige seinen Tagesablauf immer noch weitgehend eigenständig. „Bis vor kurzer Zeit fuhr er auch noch mit seinem Elektro-Rollstuhl im Stadtteil umher und machte kleine Besorgungen“, sagte die Kursana-Mitarbeiterin. Zurzeit könne er aber die Mahlzeiten im Domizil nicht im Erdgeschoss einnehmen. Das falle Kobbe derzeit schwer. „Sein Ziel ist es aber, bald wieder ohne Unterstützung in das Restaurant zu kommen, um dort zu speisen“, berichtete Ilsemann.
Trotz altersbedingter Mobilitätseinschränkungen hat der 89-Jährige viele Kontakte zu weiteren Bewohnerinnen und Bewohnern. Dazu zähle „sein Nachbar von gegenüber“ sowie eine Seniorin, die ebenfalls schon seit langer Zeit im Kursana Domizil wohne. Zu den verlässlichen Bezugspersonen zählen aber auch enge Angehörige: „Seine Kinder sind oft zu Besuch. Vor allem eine seiner Töchter kommt regelmäßig“, erzählte Ilsemann.
Das bevorzugte Freizeitprogramm des 89-Jährigen ist keine große Überraschung: „Er schaut gern Fernsehen und natürlich vor allem Fußballspiele“, so die Kursana-Mitarbeiterin. Zu seinen Lieblingsgesprächsthemen im Alltag zähle alles rund um den Bereich Hannover 96.
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