13.12.2024
Kita-Besuch sorgt für Tränen der Rührung
Das Kursana Domizil Seelze setzt seine gemeinsamen Aktionen mit der Kindertagesstätte Hirtenweg fort. Jetzt war wieder eine Kita-Abordnung zu Gast im Seniorenheim an der Brandenburger Straße in Letter.
Letter. Im Kursana Domizil Seelze hat jetzt ein Besuch der Kindertagesstätte (Kita) Hirtenbach für bewegende Szenen gesorgt: „Bei einigen Bewohnerinnen und Bewohnern kullerten vor Rührung ein paar Tränchen“, berichtet Kursana-Mitarbeiterin Heike Ilsemann, die Leiterin der sozialen Betreuung.
Hintergrund das Kita-Besuches im Seniorenheim an der Brandenburger Straße in Letter: Das Kursana Domizil und die Kita kooperieren regelmäßig, um gemeinsame Aktion durchzuführen. „Die Kinder und Bewohner haben sich im Vorfeld wieder sehr auf die Begegnung gefreut“, erzählt Ilsemann. Einige Senioren aus dem Kreis der Bewohnerschaft hätten sogar selbst in ihrem Berufsleben sozialpädagogische Erfahrungen mit Kindern gemacht.
Beim Besuch der Kita kam es nun wieder zu einem generationsübergreifenden Miteinander: „Pünktlich um 9.30 Uhr waren die Kinder mit der Kita-Leitung und Erzieherin Elisabeth Rademacher da“, sagt Ilsemann. Die Kinder ließen es sich nicht nehmen, für die älteren Menschen gemeinsam einige Weihnachtslieder zu intonieren. Unter anderen seien die Adventsklassiker „Lasst uns froh und munter sein“ sowie „In der Weihnachtsbäckerei“ vorgetragen worden, so die Kursana-Mitarbeiterin.
Höhepunkt der Begegnung: „Einige der anwesenden Bewohner verteilten an die Kinder prall gefüllte Nikolausstiefel“, sagt Ilsemann. Am Tag zuvor seien zehn Filzstiefel für den ganzen Kindergarten zum Seniorenheim gebracht worden. Kursana-Direktorin Annika Jordan habe diese anschließend mit Leckereien gefüllt. Die deshalb „doch recht schweren Stiefel“, wie es Kollegin Ilsemann formuliert, seien zum Abschied an die Kinder überreicht worden.
Im Kursana Domizil waren sich später die Bewohnerinnen und Bewohner mit dem Personal einig: „Das war eine gelungene Aktion. Wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch im Januar“, fasst Ilsemann die einhellige Meinung zusammen.
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