Die Jugendliche Maya Al-Ahal (hinten) startet mit den Bewohnerinnen Inge Beckmann (von links) , Ingeborg Baumgarten und Gerda Stobbe eine Backaktion

 
21.11.2025

Schulprojekt führt die Generationen zusammen

Jugendliche aus dem zehnten Jahrgang des Gymnasiums Limmer haben im Rahmen eines Schulprojektes im Kursana Domizil Seelze mit Seniorinnen und Senioren gemeinsam gebacken, gebastelt und musiziert.

Seelze. Im Kursana Domizil Seelze hat jetzt ein facettenreiches Schulprojekt für ein generationsübergreifendes Miteinander gesorgt: Im Seniorenheim an der Brandenburger Straße in Letter erlebten vier Jugendliche des Gymnasiums Limmer zwei Tage lang mit Bewohnerinnen und Bewohnern ein buntes Programm. Es wurde gemeinsam gebacken, gebastelt und musiziert.

„Ich finde solche Projekte sehr wichtig und gut, weil sie immer wieder zeigen, wie toll die unterschiedlichen Generationen miteinander harmonieren“: Mit diesen Worten zog die Kursana-Direktorin Annika Jordan schon unmittelbar nach dem Abschluss des Schulprojektes ein überaus positives Fazit. Die Schülerinnen seien sehr gut vorbereitet gewesen und hätten großes Interesse gezeigt. Das habe sich vom Anfang bis zum Abschluss der Aktion absolut widergespiegelt.

Vor den generationsübergreifenden Treffen hatten die Jugendlichen Maja Al-Ahel, Keana Quack, Gulizar Ahmad und Pauline Haas ihr soziales Schulprojekt zunächst im Vorfeld auch der Direktorin vorgestellt. „Dann wurde ein Termin für die Treffen vereinbart“, berichtet Kursana-Mitarbeiterin Heike Ilsemann, die Leiterin der sozialen Betreuung. Um die Begegnungen zu realisieren, seien von Betreuungskräften auch im Vorfeld Seniorinnen und Senioren auf eine mögliche Teilnahme an dem Projekt angesprochen worden.

Im Kreis der Bewohnerschaft hatten sich schnell genügend Teilnehmende gefunden. Der ersten Projekttag habe mit einer persönlichen Vorstellung der Jugendlichen begonnen, erzählt Kursana-Mitarbeiterin Heike Ilsemann. Dann ging es mit der ersten Gemeinschaftsaktion los: „Es wurden Zimtschnecken gebacken - und während der Hefeteig ging, animierten die Jugendlichen die Bewohner zu einem Rhythmusspiel mit Instrumenten“, beschreibt die Leiterin der sozialen Betreuung auch einen zweiten Projektteil.

Am zweiten Tag des Schulprojektes war wieder gemeinsames Miteinander angesagt: Die Jugendlichen luden die teilnehmenden Bewohner zu Kaffee und Kuchen ein. „Dann wurden die Zimtschnecken gemeinsam gegessen“, berichtet Ilsemann. Doch damit waren die generationsübergreifenden Aktionen noch lange nicht beendet: Auf dem Programm stand auch noch eine gemeinsame Bastelaktion. „Vorher hat Pauline aber noch ein klassisches Musikstück auf ihrer Bratsche gespielt“, sagt Kursana-Mitarbeiterin Heike Ilsemann.

Das Projekt im Kursana Domizil war für die Senioreneinrichtung und für die Schule als gemeinsame Aktion eine Premiere. Über eine weitere Zusammenarbeit werden jetzt aber aus gutem Grund Gespräche geführt. „Die Treffen und Begegnungen kamen bei allen sehr gut an“, berichtet Mitarbeiterin Ilsemann. Auch die Bewohner sowie und das Kursana-Team seien vom Engagement der Jugendlichen sehr begeistert gewesen.

Aber auch für die Jugendlichen sei das Projekt eine wichtige Erfahrung gewesen. „Sie haben sich bedankt und auch selbst viel Freude ausgestrahlt“, beschreibt Kursana-Mitarbeiterin Ilsemann ihren Eindruck.

Direktorin Jordan schätzt generationsübergreifende Aktionen auch grundsätzlich als sehr bereichernd ein: „Junge und ältere Menschen zusammenzubringen, sorgt für viel Schwung und Abwechslung“, beschreibt Jordan ihre Erfahrungen.

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