Passend zur Spargelzeit haben die Senioren und Betreuungskräfte in der Kochgruppe des Kursana Domizils das königliche Gemüse zubereitet.

 
01.06.2026

Kochgruppe bereitet das königliche Gemüse zu

Beim jüngsten Treffen der Kochgruppe im Kursana Domizil Seligenstadt stand passend zur Saison ein klassisches Spargelgericht auf der Karte. Dazu gab es als Dessert frische Erdbeeren mit Eis. Dabei spielte nicht allein das Essen eine Rolle, sondern vor allem der Prozess der Vorbereitung und der gemeinschaftliche Genuss.

Seligenstadt. Der Jahreszeit entsprechend entschieden sich die Senioren in der Kochgruppe für ein klassisches Spargelgericht. Das königliche Gemüse wächst sozusagen vor der Haustür von Seligenstadt und das verlieh dem Treffen der Senioren zugleich eine regionale Dimension. In Südhessen gehört die Spargelzeit zu den bedeutendsten landwirtschaftlichen und kulturellen Phasen des Jahres. Die Region zählt zu den wichtigsten Anbaugebieten des Landes. Mit rund 1.440 Hektar Anbaufläche und einer Erntemenge von etwa 6.800 Tonnen ist Spargel die wichtigste Gemüsekultur Hessens.

Für die Senioren in der Kochgruppe wurde das gemeinsame Spargelessen damit auch zu einer Erinnerung an vertraute Traditionen und regionale Verbundenheit. Bei der Zubereitung des Essens gab der Spargel viele Impulse und Anknüpfungspunkte. Einige erzählten von früheren Familienfeiern, Einkäufen auf Wochenmärkten oder Besuchen bei Spargelhöfen in der Region.

Vor das Vergnügen haben die Götter bekanntlich den Schweiß gesetzt, also mussten die Senioren zunächst Kartoffeln und Spargel schälen und die Erdbeeren vorbereitet, damit daraus später ein traditionelles Menü aus Salzkartoffeln, Spargel mit zerlassener Butter und gerösteten Bröseln oder Sauce Hollandaise sowie Kochschinken entstehen kann. Außerdem freuten sich nach dem Genuss des königlichen Gemüses alle auf den krönenden Abschluss mit frischen Erdbeeren und Eis.

Im Kursana Domizil fördern gemeinsame Tätigkeiten wie in der Kochgruppe die Kommunikation und gegenseitige Unterstützung. Während der praktischen Arbeit entstehen Gespräche über persönliche Erfahrungen, regionale Traditionen und gemeinsame Interessen. Außerdem eröffnet das Angebot den Senioren Möglichkeiten zur aktiven Mitgestaltung. Sie können sich mit ihren eigenen Ideen einbringen und entsprechend ihrer Fähigkeiten Aufgaben übernehmen. Im Gemeinschaftsraum zwischen Tisch und Herd gilt das bekannte Sprichwort „Viele Köche verderben den Brei“ nicht. Die Senioren arbeiten in einer wertschätzenden Gemeinschaft Hand in Hand und freuen sich gut gelaunt auf die selbst zubereitete Mahlzeit.

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