Die neue Pflegedienstleiterin Stephanie Krethe möchte, dass sich ihr Team bei der Arbeit im Kursana Domizil Stralendorf wohlfühlt. ©Kursana

 
16.12.2024

Karrieresprungbrett Pflege

Nach der Rückkehr aus der Elternzeit wartete auf die Pflegefachkraft Stephanie Krethe (35) im Kursana Domizil Stralendorf die Beförderung zur Pflegedienstleiterin.

Als Pflegefachkraft Stephanie Krethe im Oktober nach einjähriger Elternzeit an ihren Arbeitsplatz im Kursana Domizil Stralendorf zurückkehrte, erwarteten die 35-Jährige aus Klein-Rogahn viele neue Gesichter und die Beförderung zur Pflegedienstleiterin. „Es war gleich zu spüren, dass hier ein frischer Wind weht“, sagt sie. „Mittlerweile habe ich das neue Team kennengelernt und mich fachlich wieder eingearbeitet. Ich freue mich darauf, als Führungskraft für ein gutes Miteinander zu sorgen und andere in ihrer Karriere so zu fördern, wie ich es selbst im Haus erlebt habe.“

Stephanie Krethe hat nach der Schule ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer stationären Pflegeeinrichtung gemacht und gleich gewusst, dass sie den Beruf gefunden hatte, den sie bis zur Rente ausüben möchte. „Ich habe große Freude am Kontakt zu den Bewohnern und an der Teamarbeit. Außerdem bin ich ein beständiger Mensch, der sich festlegt und dann dabeibleibt“, sagt sie.

2007 startete sie im Domizil in Stralendorf in die dreijährige Ausbildung zur Fachkraft, und bereits zwei Jahre nach ihrem Examen machte sie die erste Weiterbildung zur Praxisanleiterin für die Auszubildenden. Bei dieser Arbeit entdeckte sie ihr Talent, Mitarbeiter zu führen. Durch ihr Engagement bekam Stephanie Krethe im Haus immer neue Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln und auf der Karriereleiter aufzusteigen: 2018 begann sie die zweijährige berufsbegleitende Fortbildung zur Pflegedienstleiterin mit Schwerpunkt auf Marketing und Personalentwicklung. Anschließend arbeitete sie als stellvertretende PDL und Qualitätsbeauftragte und übernahm 2021 die Leitung eines Wohnbereiches. „So konnte ich Stück für Stück lernen, wie die Leitung der Pflege funktioniert“, sagt sie. Als sie während der Elternzeit ins Domizil kam, um den Kollegen ihren kleinen Sohn vorzustellen, bot ihr Direktorin Sarah Zithier direkt den Karriereschritt zur PDL an.

In ihrer neuen Funktion übernimmt Stephanie Krethe jetzt vorwiegend administrative Aufgaben wie die Dienstplangestaltung, die Pflegeplanung und ihre Dokumentation und die Organisation von Weiterbildungen. Außerdem ist sie neben der Direktorin eine wichtige Ansprechpartnerin für Angehörige, Ärzte und Apotheken. Da sie in der Leitungsfunktion keinen Schichtdienst mehr ausübt, lässt sich die Arbeit gut mit der Betreuung ihres Sohnes vereinbaren. „Ich war schon immer gut strukturiert, so dass mich auch stressige Situationen nicht so schnell aus der Ruhe bringen“, sagt Stephanie Krethe, die auch als Führungskraft engen Kontakt zu ihrem Team halten will. „Ich möchte, dass sich als wohlfühlen und Spaß bei der Arbeit haben. Und dass wir zusammenhalten wie in einer Familie.“

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